Raufasertapete an Decken anbringen

Das Anbringen der Raufasertapete an der Decke ähnelt dem Tapezieren der Wände. Grundsätzlich bestehen die Arbeitsschritte aus dem Vorbereiten der Tapetenbahnen, dem Anbringen der Markierungen, dem Einkleistern, dem Auftragen der Raufasertapete und dem finalen Zurechtschneiden.

Dennoch ist das Arbeiten über Kopf eine Herausforderung für viele Menschen. Daher sollte vor Beginn der Arbeiten Klarheit über den Umfang des Materials, der Werkzeuge und der Arbeitsaufteilung herrschen.

Arbeitsschritte beim Auftragen der Raufaser

Zu Beginn der Deckenarbeiten müssen sämtliche störende Elemente wie Lampen und alte Tapeten entfernt werden. Dazu muss zunächst die Sicherung ausgeschaltet werden. Die Lampen sollten vollständig abgenommen werden.

Als Nächstes werden die Markierungen vorgenommen. Sie dienen dazu, dass die Tapetenbahnen gerade geklebt werden. Der Strich wird in einer Entfernung von der Seitenwand angebracht, die 1 cm geringer ist, als die Breite der Tapetenbahn. So kann das überschüssige Material anschließend abgerissen werden und man erhält eine saubere Kante am Übergang zwischen Decke und Wand.

Der Untergrund muss unbedingt sauber und trocken sein, da Feuchtigkeit und Staub die Poren der Decke verschließen und der Kleister somit nicht in die Tiefe einwirken kann. Dadurch kann es passieren, dass sich die Raufasertapete nach einer gewissen Zeit wieder löst.

Nach dem Einkleistern muss die für Raufasertapete vorgeschriebene Einwirkzeit abgewartet werden. Anschließend kann die Tapete an die Decke herangedrückt werden. Dabei ist sie an den Markierungen auszurichten.

Abschließend wird die Raufasertapete mit einer Bürste festgestrichen. Es ist zu beachten, dass keine Lufteinschlüsse vorhanden sind. Kleinere Korrekturen können jederzeit vorgenommen werden. Die überschüssigen Ränder können mithilfe eines Tapezierspachtels abgerissen werden. Die zweite Bahn wird an der Ersten ausgerichtet.

Nach Abschluss der Arbeiten ist darauf zu achten, dass die Raufasertapete erst nach 12 bis 14 Stunden vollständig getrocknet ist. Erst danach kann sie mit Farbe bestrichen werden.

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Decken tapezieren: Tipps vom Profi

Wände zu tapezieren ist verhältnismäßig einfach. Gerade mit den heutigen Tapeten kann der Arbeitsaufwand deutlich reduziert werden. Da es bei Tapeten unzählige Varianten gibt, muss beim Renovieren auf die Eignung der Produkte in den unterschiedlichen Bereichen geachtet werden.

Beim Renovieren der Decke wird in erster Linie die Rauhfasertapete benutzt, da sie zeitlos und schlicht ist. Auch die Vliestapete kommt dabei häufig zum Einsatz.

Allerdings ist zu beachten, dass auch sie sich nicht überall eignen. Die Optik einer Altbauwohnungen mit Stuck wird durch die Verwendung von Tapeten eher zerstört. Da empfehlen professionelle Maler den Einsatz von Farbe und Pinsel.

Besonderheiten beim Tapezieren der Decken

Grundsätzlich raten Experten dazu, die Decken vor den Wänden zu tapezieren. Das hat den Vorteil, das die Ecken und Ränder sauberer bearbeitet werden können.

Decken zu tapezieren wird dann schwierig, wenn es sich um hohe Decken handelt. Idealerweise sollte der Heimwerker dann über eine Hebebühne verfügen. Durch die Bewegungsfreiheit ist das Anbringen der Tapete deutlich einfacher. Günstige Gerüste können auch gemietet werden.

Alternativ eignet sich auch eine Leiter, wobei jedoch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Clevere Handwerker stellen gleich zwei Leitern auf und verbinden diese mit einem Baudiel. So kann man sich problemlos zwischen den Leitern bewegen.

Beim Tapezieren der Decke werden meist mindestens 2 Personen benötigt. Ein Heimwerker steht auf der Leiter und ist für das Anbringen der Tapete an der Decke verantwortlich, der andere reicht die Tapetenbahnen. Idealerweise kann eine dritte Person beim Anbringen der Tapete unterstützen.

Dem Einkleistern der Wand kommt bei den Deckenarbeiten eine besondere Bedeutung zu. Wird zu wenig Kleister verwendet, kann es passieren, dass die Tapete einfach wieder abfällt. Wird dagegen zu viel Kleber aufgetragen, tropft er eventuell auf den Boden. Daher ist auf das Einkleistern vor dem Tapezieren besonders wert zu legen. Das Einkleistern hat weiterhin den Vorteil, dass der Sitz der Tapeten nachträglich geringfügig korrigiert werden kann.

Unebenheiten sollten vor Beginn der Tapezierarbeiten gefunden und ausgebessert werden. Kleine Löcher und Risse in der Wand können mit Spachtelmasse geschlossen werden. Die Löcher für Lampen sollten während des Tapezierens ausgeschnitten werden.

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Fassadenfarbe mit Nano-Technologie

Sinn der Fassadenfarbe ist es, das Haus vor Verschmutzungen und Befall organischer Stoffe zu schützen. Besonders Moose und Algen können einer Hausfassade extrem zusetzen. Diese profitieren natürlich von der auf der Oberfläche haftenden Feuchtigkeit.

Ziel der Farbentechnologie

Während in der Vergangenheit bei der Entwicklung von effektiven Fassadenfarben in erster Linie nach wasserabweisenden Stoffen geforscht wurde, wandelt sich mittlerweile der Trend zu wasserfreundlichen Oberflächen, die das Abfließen und somit das Abtrocknen der Feuchtigkeit beschleunigen.

Ziel ist es den auftreffenden Regentropfen in kleine Partikel aufzuspalten, so dass diese gleichmäßiger auf der Oberfläche verteilt werden. Dadurch kann die Feuchtigkeit schneller und auch gleichmäßiger abtrocknen, was dazu führt, dass Algen und anderen Parasiten der Nährboden entzogen wird. Außerdem entstehen keine lästigen Schmutzläufer und Rinnsale.

Funktionsweise der neuen Fassadenfarben

Im Gegensatz zu Dispersionsfarben zeichnen sich die neuen Fassadenfarben mit Nano-Technologie durch eine extrem harte Oberfläche aus. Dadurch haben Algen und Moose weniger Chancen, sich auf der Farbe festsetzen zu können. Durch ihre Eigenschaften weichen die Bindemittel in den neuen Fassadenfarben selbst bei hohen Temperaturen nicht auf.

Dadurch können Verschmutzungen an der Fassade dauerhaft reduziert werden.

Auch eine starke Kreidung der Farbe kann nahezu ausgeschlossen werden. Im Gegensatz zu Silikatfarben sind die Farbpigmente in der Bindemittelstruktur eingeschlossen. Dadurch verfärbt die Fassadenfarbe mit Nano-Technologie nicht. Unter anderem dadurch strahlen die Farben auch nach Jahren wie am ersten Tag.

Um diesen Effekt zu unterstützen, werden mineralische und anorganische Mittel unter die Fassadenfarbe gemischt. Diese wirken abtönend, und halten die Farbe besonders gut.

Zusammenfassen lässt sich sagen, dass Fassadenfarben mit Nano-Technologie einen neuen Weg einschlagen, der vielversprechende Ansätze aufzeigt. Abzuwarten bleiben die Langzeiteffekte.

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Tipps zur Fassadenfarbe

Streichen einer Hausfassade

Streichen einer Hausfassade - © ushakov by stockxchng

Die Außenfassade eines Hauses ist wie eine Visitenkarte. Ein anständiger Anstrich ist ein Zeichen für Gepflegtheit und Ordnung.

Wind und Wetter arbeiten jedoch sehr an der Fassadenfarbe. Trotz der Tatsache, dass sie als witterungsfestes Produkt verkauft wird, verbleicht die Farben mit der Zeit. Hierfür ist allerdings nicht nur das Wetter an sich schuld. Auch organische Substanzen, wie Algen, Moose oder Pilze nagen an der Optik. Eine optimale Fassadenfarbe sollte daher nicht nur gut aussehen und beständig sein, auch ein Schutz vor ungebetenen Parasiten sollte das Produkt enthalten.

Grundlagen zur Fassadenfarbe

Die meisten im Handel erhältlichen Fassadenfarben basieren auf Reinacrylat. Dadurch sind die Produkte extrem lichtecht und wetterbeständig. Neben diesen Eigenschaften muss eine gute Farbe auch das darunter liegende Mauerwerk schützen. Die geschieht normalerweise durch die Eigenschaften des in der Farbe einhaltenden Bindemittels. Es schließt im Allgemeinen die Poren des Untergrundmaterials und sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit an das Mauerwerk gelangt. Da die Außenwände von Häusern selten glatt sind, sollte eine Fassadenfarbe qualitativ hochwertig sein. Andernfalls ist zu befürchten, dass sie mehrfach aufgetragen werden muss.

Verarbeitung der Fassadenfarbe

Das Auftragen der Fassadenfarbe ähnelt dem Prinzip beim Streichen von Innenwänden. Da es sich jedoch bei einer Außenfassade um eine große Fläche handelt, sollten Farben nicht selbst angemischt werden, ohne dass sicher gestellt wird, dass das Mischungsverhältnis immer gleich hergestellt werden kann. Daher ist es besser, sich auf Fertigmischungen eines Farbenherstellers zu konzentrieren.

Bevor mit dem eigentlichen Anstrich begonnen werden kann, sollte die Fassade vollständig von Schmutz befreit werden. Dazu muss notwendiger weise auch tief greifender Schmutz mit einem Kärcher beseitigt werden.

Ist bereits ein Anstrich vorhanden, der lediglich aufgebessert werden soll, braucht dieser nicht vollständig entfernt werden. Ganz im Gegenteil, da die alte Farbe eine zusätzliche Schutzfunktion ausüben kann.

Sollten Fugen in der Fassade vorhanden sein, sollten diese vor dem Anstrich geprüft und gegebenenfalls ausgebessert werden.

Das Vorgehen beim Streichen entspricht dem bei Innenwänden. Zuerst werden die Stellen bearbeitet, die mit dem Farbroller schwer erreichbar sind (z.B. Fugen, Kanten, Ecken). Anschließend wird die Fassadenfarbe mit einem breiten Farbroller zügig aufgetragen. Beim Streichen ist darauf zu achten, dass die Farbe nicht zu sparsam aufgetragen wird. Die Fassadenfarbe sollte anschließend noch in der Lage sein, in die kleinen Ritzen eindringen zu können.

Während des Auftragens der Fassadenfarbe ist darauf zu achten, dass das Material feucht auf feucht aufgetragen wird, damit keine Ansätze sichtbar werden.

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Nachteile der Flüssigtapete

Flüssigtapeten gewinnen eine immer größere Bedeutung. Sie haben den Vorteil, dass sie positiv zum Raumklima beitragen, und ökologisch gut verträglich sind. Weiterhin bieten sie auch hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten.

Aber wie auch bei anderen Produkten existieren einige gravierende Nachteile, deren sich Maler und Heimwerker bewusst sein sollten.

Zum einen ist an dieser Stelle die Trocknungszeit der Flüssigtapete zu nennen. Dadurch, dass die Baumwollanteile im Wasser-Kleber-Gemisch einweichen müssen, kann erst nach 2 bis 4 Tagen davon ausgegangen werden, dass die Tapete vollständig getrocknet ist. Dadurch lassen sich Folgeanstriche oder weitere Wandgestaltungen erst mit großem zeitlichen Verzug anbringen. Die Trockenzeit kann jedoch durch eine entsprechende Belüftung beeinflusst werden. Kälte dagegen zögert den Prozess hinaus, was eine Verarbeitung der Flüssigtapete im Winter erschwert.

Auch die Hinweise für die Verarbeitung müssen dringend beachtet werden. Der Untergrund muss vollständig gereinigt werden. Bei einer dunklen Untergrundschattierung kann es vereinzelt vorkommen, das diese durch die Tapete durchschimmert. In diesem Fall, muss die Tapetenschicht dicker aufgetragen werden. Das endgültige Resultat lässt sich jedoch erst nach Tagen erkennen.

Raucher werden an der Flüssigtapete keine Freude habe, da der Zigarettengeruch in die Tapete einzieht und nur sehr schwer zu entfernen ist. Auch in Küchen kann das Produkt nur bedingt eingesetzt werden.

Bei Stellen, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind, zeigen sowohl Flüssigtapeten als auch ihre Konkurrenten, wie die Raufasertapete, signifikante Schwächen. Bei Beschädigungen können zwar Flüssigtapeten punktuell repariert werden, indem die beschädigte Stelle mit einem feuchten Tuch oder Schwamm so lange verrieben wird, bis der Defekt nicht mehr zu sehen ist. Leider stößt man auch da an seine Grenzen. Reibt man zu intensiv, hat man hinterher ein großes Loch in der Tapete.

Weiterhin ist auch der preisliche Aspekt zu beachten. Flüssigtapete ist mit durchschnittlich 3,40 EURO / m² sehr kostenintensiv. Eine qualitativ gute Rauhfasertapete dagegen kostet lediglich 0,45 EURO / m².

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Vorteile der Flüssigtapete

Die Flüssigtapete erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Nicht nur, weil sie einfach zu verarbeiten ist, sondern auch weil sie über eine Reihe von Vorteilen verfügt, mit denen herkömmliche Trockentapeten, wie die Rauhfasertapete, nicht konkurrieren können.

Positive Aspekte der Flüssigtapete

Flüssigtapeten verfügen durch die Baumwollanteile über die Fähigkeit, sich direkt beim Auftragen auf den Untergrund zu verbinden. Dadurch erhält die Flüssigtapete eine strapazierfähige Oberfläche. Damit verbunden ist ein weiterer Vorteil. Durch das Verbinden der Fasern entstehen keine Ränder, wie sie bei den Bahnen der Trockentapeten entstehen. Die Fläche sieht dadurch sauberer und einheitlicher aus. Auch spezielle Muster und Strukturen müssen nicht beachtet werden.

Weitere Vorteile hat die Baumwollbeschichtung bei Beschädigungen. Kratzer passieren im Innenbereich sehr häufig und sind sehr ärgerlich. Mit der Flüssigtapete ist das kein Problem mehr. Die beschädigte Stelle muss einfach nur mit einem Lappen oder Schwamm feucht gemacht werden. Nun kann die Baumwolle verrieben werden, bis die defekte Stelle nicht mehr zu sehen ist. Schwieriger gestaltet sich das Ausbessern, wenn sich auf der Oberfläche der Flüssigtapete ein Farbanstrich befindet. Hier lässt sich die Farbschicht nur mit einem Anstrich wieder herstellen.

Auch bei Verunreinigungen zeigt die Tapete ihre Stärken. Verschmutzungen können einfach mit einem Lappen abgewischt werden. Bei stärkerem Schmutz kann auch etwas mehr Kraft angewandt werden. Zusätzlich können dadurch auch Risse in der Wand kaschiert werden.

Auch bei der Isolierung besitzt die Flüssigtapete Vorteile. Durch ihre Struktur wirkt sie sowohl wärme- als auch schallisolierend.

Im Bad übernimmt die Tapete einen Teil der Flüssigkeitsregulierung. Sie verhindert dadurch auch das Beschlagen von Spiegeln und Glasflächen. Weiterhin können auf der Oberfläche keine Stockflecken entstehen, da die Produkte auch in der Tiefe austrocknen können.

Wie auch Wandfarben sind Flüssigtapeten nicht entflammbar und antistatisch. Dadurch setzt sich sehr wenig Staub auf der Oberfläche ab.

Im Gegensatz zu den Standardtapeten stellen Rundungen und Ecken keine Probleme mehr dar. Die Flüssigtapete lässt sich problemlos verteilen. Ecken können einfach bearbeitet werden.

Auch das Entfernen stellt den Maler vor keine großartigen Probleme. Die Tapete muss einfach nur eingeweicht werden und lässt sich anschließend einfach abkratzen.

Aber neben den Vorteilen existiert auch eine Reihe von Nachteilen.

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Flüssigtapete: Tapezieren mal einfach!

Flüssigtapete

Flüssigtapete - © www.luisser.at

Tapezieren kann schon zur Geduldsprobe werden. Die Tapete hat nicht die richtige Länge, die Kanten müssen in mühevoller Kleinstarbeit gestückelt werden, der Kleber klebt überall da, wo er nicht kleben soll oder es gibt Lufteinschlüsse unter der Tapete.

Wem dieser Stress zu viel ist, der kann auch zu den Alternativen greifen. Rollputz oder Flüssigtapeten werden im Handel bereits zu guten Preisen angeboten.

Bestandteile der Flüssigtapete

Die Ursprünge der Flüssigtapete liegen in Japan. Bereits vor über 350 Jahren wurden Innenräume mit dieser Methode gestaltet. Währen die Japaner der damaligen Zeit Seide verwendeten, besteht die heutige Tapete aus Baumwollteilchen, die mit Wasser und Kleber verrührt werden. Die Baumwollteilchen haben den Vorteil, dass sie auch nach dem Trocknen nicht starr sind, sondern mit Wasser wieder gelöst werden können.

Verwendung der Flüssigtapete

Die Verarbeitung der Flüssigtapete stellt sich als unproblematisch dar. Sie kann auf allen trockenen und staubfreien Untergründen aufgetragen werden. Bereits vorhandene Tapeten sollten vorher vollständig beseitigt werden, um ein sauberes einheitliches Oberflächenbild erhalten zu können.

Der Lieferumfang der Flüssigtapete umfasst die Baumwolle und den Kleber. Gemäß Packungsbeilage wird der Kleber mit Wasser vermischt. Anschließend wird die Baumwolle aufgelockert und in das flüssige Wasser-Kleber-Gemisch gestreut.

Diese Masse muss nun anständige gemischt werden. Das Ergebnis ist ein zäher Brei, der nun ca. 40 Minuten stehen gelassen werden muss. In dieser Zeit dringt die Flüssigkeit tief in die Baumwolle ein und sorgt somit für einen optimalen Halt.

Nach den 40 Minuten kann die Flüssigtapete mit einem Spachtel auf die Wand aufgetragen werden. Die Schicht sollte dabei 1 bis 2 mm betragen. Unebenheiten können mit der Tapete einfach ausgeglichen werden.

Um anschließend eine gerade Oberfläche erhalten zu können, wird mit einer weichen Korrekturkelle die noch feuchte Flüssigtapete an die Wand gedrückt. Nachdem die Flüssigtapete getrocknet ist, kann sie mit jeder beliebigen Farbe gestrichen werden.

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Wanddesign mit Magnetfarbe

Magnetwand mit Rahmen im Kindergarten

Magnetwand mit Rahmen im Kindergarten © unbekannt

Wanddesign mal anders. Wer seine Innenwände individuell gestalten möchte, ist mit einer Magnetfarbe gut beraten. Besonders im Kinderzimmer sind die Gestaltungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Egal, ob selbst gemalte Bilder oder Postkarten, Schulzeugnisse oder Nachrichten hinterlassen werden sollen, die dahinter steckende Idee zeigt sich praxisorientiert und kreativ. Vorbei sind die Zeiten der Stecknadeln, Nägel, schwarzen Bretter und Pinnwände.

Auch im Büro erfreut sich die Magnetfarbe einer immer höheren Beliebtheit. Somit können neben Beamer und Flipchart nun auch die Wände benutzt werden, um beispielsweise Baupläne, Zeichnungen Skizzen oder Grafiken zu präsentieren.

Weitere Einsatzbereiche sind auch Schulen und Kindergärten.

Das Geheimnis der Magnetfarbe

Bei der Magnetfarbe handelt es sich um eine nicht entflammbare Dispersionsfarbe auf Acrylharzbasis. Das Geheimnis liegt in den Bestandteilen. Neben Bindemitteln und Farbpigmenten werden auch Eisenteilchen in den Anstrich integriert. Das sorgt dafür, dass später handelsübliche Magneten haften bleiben. Wichtig zu erwähnen ist, dass diese Eisenteilchen nicht rosten.

Magnetfarben sind im Allgemeinen in 0,5 und 1 Liter Dosen erhältlich. Diese reichen für ca. 2,5 m². Die Farbe an sich ist im Einheitston (meist grafitgrau) erhältlich und wird mehrfach mit einem Pinsel oder einem Farbroller aufgetragen. Dabei werden von den Herstellern 2-3 Anstriche empfohlen. Vor dem Auftragen sollte die Farbe kräftig umgerührt werden, da sich die Eisenteilchen an der Unterseite der Dose ansetzen können.

Um größere Flächen streichen zu wollen, sollte die Magnetfarbe nicht mit Wasser verdünnt werden, da sonst die magnetische Wirkung deutlich reduziert wird.

Anschließend kann die Magnetfarbe mit einer anderen beliebigen Farbe überstrichen werden, so dass die Grundierung nicht erkennbar ist.

Da im Allgemeinen nicht die gesamte Wandfläche grundiert wird, empfiehlt es sich, eine Markierung in Form eines Rahmens an der Wand anzubringen.

Je nach Durchmesser der anzubringenden Teile müssen unterschiedlich starke Magneten benutzt werden.

Problematisch ist auch das Entfernen der Magnetfarbe. Daher sollte sie möglichst auf einer ablösbaren Tapete aufgetragen werden. Auch der Untergrund ist entscheidend für die Haftbarkeit der Magneten. Daher sollte die Fläche so glatt wie möglich sein.

Fazit:

Eine tolle Idee für kreative Kinderhände, die leider nicht ganz billig ist.

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Das richtige Wanddesign erstellen

Alpina Color Designer

Alpina Color Designer

Alpina macht es möglich. Als erste Firma bietet das deutsche Unternehmen die Möglichkeit, von zu Hause aus zu entscheiden, welches Wanddesign für das eigene Heim am schönsten ist. Dabei genügen ein paar Klicks, um sich einen virtuellen Raum einzurichten und anschließend verschiedene Farben und Farbkombinationen auszuprobieren.

Raumauswahl für das Design

Das Wanddesign sollte von unterschiedlichen Faktoren abhängig gemacht werden. Zum einen bestimmen Art und Größe des Raumes, welche Farbe sich anbietet. Weiterhin sind die Lichtverhältnisse zu beachten. Auch die Farbe der Inneneinrichtung beeinflusst das Farbdesign.

Unter www.alpina-farben.de wird der User als Erstes aufgefordert, seinen Wohnraumstil zu wählen. Dabei muss er sich zwischen einem Wohnraumtyp und einem Wohnstil entscheiden. Beim Wohnraumstil besteht die Möglichkeit, sich den entsprechenden Raum selbstständig einzurichten. Beim Wohnstil können bereits vorbereitete Wohnräume besichtigt werden.

Sollte man sich für seine individuelle Einrichtung entscheiden, gilt es zunächst den Raumtyp zu definieren. Dabei kann gewählt werden zwischen: Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Flur, Kinderzimmer, Bad, Esszimmer und Küche.
Im Anschluss kann ein bereits definiertes Design gewählt werden. Ob es sich hierbei um eine moderne Umgebung, eine mediterrane oder eine klassische handelt, bleibt den User selbst überlassen.

Wanddesign testen leicht gemacht

Mithilfe der Anweisungen kann nun Schritt für Schritt die virtuelle Umgebung aufgebaut werden. Dabei wird die Farbe des Bodens, der Wände, der Decke und der Einrichtungsgegenstände verändert. Nachdem die grundlegenden Einstellungen vorgenommen wurden sind, kann der User nun mit unterschiedlichen Wanddesigns experimentieren. Sämtliche Einstellungen lassen sich natürlich jederzeit widerrufen.

Es empfiehlt sich, bei der Auswahl des Wanddesigns als Erstes die Möbel zu gestalten. Diese werden im Normalfall am seltensten gewechselt. Auch der Boden ist meist farblich vorgegeben.
Sollten die gewünschten Farben nicht zueinanderpassen, kann mithilfe des Programms eine Harmonisierung durchgeführt werden.

Wenn der User mit dem Ergebnis zufrieden ist, können bis zu 4 Wanddesigns gespeichert werden. Eine Druckoption ist ebenfalls vorhanden.

Besonders praktisch ist die Anzeige der Farbcodes, so dass diese über einen Händler direkt bestellt werden können.

Fazit:

Aufgrund der unzähligen Einstellungsmöglichkeiten ist es möglich, sich sein Wanddesign individuell zu erarbeiten. Ausbaubar sind die Erklärungen zu den einzelnen Farbharmonien.

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Oberflächengestaltung durch Spritzlackierer

Eine weitere Vertiefungsrichtung, die Maler und Lackierer einschlagen können, ist der Bereich der Spritzlackierung.

Spritzlackieren ist eine Methode zur Oberflächenbehandlung mit Lack, bei der die Beschichtung mit einer Spritzpistole auf der Oberfläche verteilt wird. Um den Farbverlust durch das Zerstäuben in Grenzen halten zu können, werden die Farbpartikel elektrostatisch aufgeladen. Dieses Verfahren wird als Elektrospritzlackieren bezeichnet und findet vornehmlich in der Industrie im Bereich Oberflächentechnik seine Anwendung.

Lackierer aus dem Bereich Spritzlackierung werden in erster Linie in der Büromöbel-, Fahrzeug- und Maschinenherstellung eingesetzt.

Aber auch Spezialbranchen, wie beispielsweise die Luft- und Raumfahrtindustrie, benötigt diese spezialisierten Lackierer.

Ausbildung zum Spritzlackierer

Die Ausbildung in diesem Bereich erfolgt in einem dualen System mit Theorie- und Praxisanteilen und dauert in der Regel 3 Jahre. Die Ausbildungsschwerpunkte gliedern sich in die Bereiche Untergrundbehandlung, Beschichtungstechnik, Korrosionsschutz, Lackieren, Spritzlackieren. Weiterhin kommen die berufsfeld- und branchenspezifischen Ausbildungsinhalte für die Lackierer hinzu. Dabei kann es sich um Fahrzeuglackierungen, Maschinen- / Anlageneinrichtungen oder Oberflächentechnik handeln.

Arbeitsbedingungen der Lackierer

Die Arbeitsbedingungen sind stark branchenabhängig. Beispielsweise kann in großen Werkshallen Maschinenlärm vorherrschen. Durch das notwendige Schleifen und die Verarbeitung von Lacken und chemischen Substanzen kann zudem eine Geruchsbeeinflussung entstehen.

Daher sind in diesem Beruf besonders die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Arbeitsschutzutensilien wie Atemmasken, Handschuhe, Schutzbrillen und Sicherheitsschuhe zählen daher zur Grundausstattung der Lackierer.

Zugangsvoraussetzungen im Lackiererhandwerk

Um Erlernen des Berufs werden keine überdurchschnittlichen Qualifikationen verlangt. In der Regel reicht ein Hauptschulabschluss. Erste berufsfeldbezogene Voraussetzungen können bereits in einem entsprechenden Praktikum gelegt werden. Während der Ausbildung zum Lackierer in diesem Bereich werden alle für den Beruf notwendigen Grundlagen vermittelt.

Wie bei allen Ausbildungsberufen werden durch permanente Weiterbildungsmaßnahmen zusätzliche Qualifikationen erworben. Eine Anpassung a neue Verfahrensweisen, Materialien und Werkzeuge erfordert ein Mindestmaß an Flexibilität.

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