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Aktuell: Die Ausbildung zum Maler und Lackierer im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Düsseldorf

Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Düsseldorf hat einiges zu bieten. Die Ausbildung zum Maler und Lackierer geht dort mit einer hohen Qualifizierung einher. Selbst die Umschulung von einem anderen Berufsfeld ist möglich. Maler.org liefert alle Informationen rund um Ausbildung und Umschulung.

Ausbildung Maler

Das Berufsbildungs- und Technologie Zentrum in Düsseldorf bietet neue Chancen für die Aus- und Weiterbildung. - © btz Düsseldorf

Hand in Hand mit der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf ging es auch Anfang Juli wieder frisch ans Werk. Hans Voss – Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums (btz) Farbe Gestaltung Bautenschutz – führt mit einem schlagkräftigen Team die traditionsreiche Bildungseinrichtung für Maler in Düsseldorf. Traditionsreich deshalb, weil der Grundstein für diese Idee schon 1932 mit einer überbetrieblichen Lehrwerkstatt gelegt wurde. Gegründet wurde die Bildungseinrichtung vom damaligen Obermeister der Innung Emil Kremer (heute bekleidet dieses Amt Maler- und Lackierermeister Heiner Pistorius). Heute ist das btz in Düsseldorf der Mittelpunkt für die Aus- und Weiterbildung in sämtlichen Tätigkeitsbereichen des Maler- und Lackiererhandwerks. Das Berufsbild Maler und Lackierer umfasst u. a. die Neugestaltung sowie Renovierung von Neu- und Altbauten im Innen- und Außenbereich; außerdem Grundlagen der Raumgestaltung und Farbenlehre. Doch es gehört reichlich mehr dazu. In einem dualen Ausbildungssystem werden die handwerklichen Fertigkeiten und der Umgang mit neuen Technologien vermittelt. Berufsfachschule und betriebliche Ausbildung erfolgen hier ebenso in 36 Monaten, wobei der Schulunterricht einmal wöchentlich stattfindet. Hauptbestandteil ist besonderer Rückhalt im persönlichen Leben der Auszubildenden.

In Zeiten des ständigen Wandels verlieren viele Jugendliche den Blick auf das Wesentliche und Wichtige im Leben. Es gehört zur Philosophie des btz in Düsseldorf dem entgegenzuwirken. Es fördert besonders den Umgang mit individuellen persönlichen Aspekten, sozialpädagogischen Trainingswochen und gemeinschaftlichem Handeln. Denn das Malerhandwerk ist nun einmal mehr als nur Streichen und Pinseln.

(Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage  www.maler-duesseldorf.de/berufsvorstellung)

Die außerbetriebliche Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk

Die außerbetriebliche Ausbildung im btz erfolgt im Rahmen sozialpädagogischer Ansätze, die zum Beispiel lebenspraktische Förderung in den Arbeitstugenden und in lebensorientierter Arbeitsweise vermitteln. Auf Alltagsprobleme einzugehen, fördert die Arbeitsmoral und führt zu effizienter Leistung. Die Schüler und Auszubildenden sollen lernen, keine Angst davor zu haben, auch einmal über sich hinauszuwachsen. Man fördert damit gleichfalls das erfolgreiche Arbeiten im Team mit kundenorientierten Servicestrategien und den Umgang mit fremden Menschen.

Die außerbetriebliche Ausbildung sieht vor, Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und von der Bundesagentur vermittelt wurden, die einmalige Chance zu geben, einen vielseitigen und attraktiven Beruf zu erlernen. Eines der Leitmotive der Bildungseinrichtung ist deshalb, eine Perspektive zu geben. Die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) soll diese Perspektive sein. Mit Nachhilfe in Theorie und Praxis, Stützunterricht in schwierigen Fächern, Vorbereitungskursen für die Prüfungen und Klassenarbeiten, Förderung der persönlichen Stärken, Training in direktem Kundenkontakt und Vielem mehr, wird die Ausbildung diesem Anspruch gerecht. Es sind demnach nicht nur handwerkliche Qualifikationen gefordert, auch die individuelle Person ist gefragt. Sie sollte Engagement und Eigenmotivation mitbringen. Bringt sich der Auszubildende mit ein, ist der Schritt zum eigenen Ausbildungsplatz nicht weit.

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer durch Fortbildung und Umschulung

Das btz vertritt unter anderem die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildung und darf Bildungsgutscheine (BG) einlösen und Einzelmaßnahmen durchführen. Ältere oder gering qualifizierte Arbeitnehmer und Arbeitslose im Allgemeinen dürfen an der Weiterbildung oder auch an Einzelmaßnahmen (Umschulung) der Bundesagentur für Arbeit teilnehmen und werden in den angebotenen Fortbildungsmodulen für das Maler- und Lackiererhandwerk qualifiziert.

Das Bildungsangebot läuft in diesem Zusammenhang über das Landesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der „Weiterbildung gering qualifizierter und beschäftigter Älterer in einem Unternehmen“ (WeGebAU).
Das Vorhaben ist ein einzigartiges Projekt innerhalb der Landesregierung im Bereich der Weiterbildung in der Maler- und Lackiererbranche. Mit diesem Projekt sollen in kleinen und mittelständischen Unternehmen die Arbeitnehmer gefördert und in die moderne Arbeitswelt integriert werden. Ziel ist es außerdem, Qualifikationen weiter auszubauen und die persönlich gesellschaftlichen Verhältnisse der Arbeitnehmer zu stärken. Aus diesem Grund übernimmt das Bundesland Nordrhein-Westfalen mittels des Europäischen Sozialfonds die Hälfte der Weiterbildungskosten.

Das Angebot der Qualifizierung des btz in Düsseldorf umfasst drei Module, die jeweils über das ganze Jahr verteilt stattfinden. Die Umschulungsmaßnahmen beginnen im Sommer am 1. Juli, 1. August und im Winter am 1. Dezember und 1. Januar. Weitere Infos finden Sie im Seminarkalender auf der offiziellen Homepage des Berufsbildungs- und Technologie Zentrums Düsseldorf.