Dämmung der Fassade – so wird es gemacht
Die Dämmung der Fassade ist ein wichtiger Schritt hin zu einem geringeren Energieverbrauch und einem angenehmen Wohnklima. Will man an seinem Haus eine Wärmedämmung anbringen, sollte man im Vorfeld einiges beachten und sich am besten von einem versierten Fachmann beraten lassen. Die Wahl der Dämmung spielt bei den Überlegungen genauso eine Rolle, wie die zu erwartenden Kosten. Ein Berater für Wärmedämmung kann über all dies aufklären und zudem auch die auf das Haus passend zugeschnittene perfekte Dämmung empfehlen. Auch bei der Beantragung von staatlichen Fördergeldern kann er Hilfestellung leisten.
Dämmung der Fassade – was sind die Möglichkeiten?
Wenn ein Altbau eine Dämmung bekommen soll, ist es in der Regel nicht möglich eine Wärmedämmung der Fassade vorzunehmen. Oft stehen Altbauten unter Denkmalschutz oder haben eine Stuckfassade, die der Besitzer erhalten möchte. Deshalb wird bei solchen Häusern gerne mit einer Wärmedämmung Innen gearbeitet, was aber den Nachteil hat, dass sich die Wohnfläche verringert. Zudem muss bei der Innendämmung sehr sorgsam gearbeitet werden. Entstehen durch die Maßnahme Wärmebrücken, kann sich Schimmel bilden. Bei jüngeren Häusern oder auch beim Neubau des Gebäudes stehen viel mehr Möglichkeiten der Dämmung zur Auswahl, wie beispielsweise die Kerndämmung. Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann ebenfalls zur Dämmung der Fassade montiert werden. Dazu wird eine Dämmung mit Polyurethan Dämmplatten (PUR), Glaswolle, Mineralwolle oder Ytong oder anderen Dämmplatten angebracht. Auch eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade kommt infrage. Je nach Material kann man am Haus anschließend auch noch mit Klinker anbringen lassen.
Dämmung der Fassade – Kosten minimieren durch staatliche Zuschüsse
Man kann die Kosten für die Dämmung der Fassade senken, wenn man Zuschüsse beantragt. Die staatliche KfW-Bank vergibt mit ihren Kreditvergabekriterien KfW 55 und KfW 60 Fördergelder, wenn durch die Dämmung der Fassade der Energieverbrauch des Hauses gesenkt wird. Da die Preise für die verschiedenen Dämmmöglichkeiten variieren – auch je nach Dicke des Dämmmaterials – sollte der Energie Berater auch hier bei der Berechnung der Wärmedämmung und ihrer Preise helfen. Zunächst muss er die gesamte Fläche der Außenwände vermessen, um die Wärmedämmung zu berechnen. Heutzutage geschieht dies meist mit sehr präzisen Lasermessgeräten.
Wenn alle Punkte, wie Wahl des Materials und Endpreis geklärt sind, die Förderanträge eingereicht und bewilligt, kann der Berater auch einen ortsansässigen Fachbetrieb empfehlen, der die Fassadendämmung durchführt.
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