Einfach und schnell Decken tapezieren: Tipps und Tricks vom Profi
Decken zu tapezieren ist nicht einfach. Einerseits erfordert der Variantenreichtum an Tapeten eine genaue Kenntnis geeigneter Produkte, zudem ist die Überkopf-Arbeit stets eine schwierige Sache. Lesen Sie deshalb hier auf Maler.org, was es beim Tapezieren Ihrer Decken zu beachten gibt, um ein professionelles Ergebnis zu erzielen.

Wer schräge Wände oder Decken tapezieren möchte, sollte sorgfältig Vorkleistern, damit die Tapeten auch beim Streichen sicher halten. © RainerSturm by pixelio.de
Beim Decken tapezieren wird zumeist Raufasertapete benutzt, da sie zum einen zeitlos und schlicht ist und sich zum anderen durch ihr geringes Gewicht verhältnismäßig leicht anbringen lässt. Jedoch ist auch die Verwendung von Vlies- oder Strukturtapeten, die es in zahlreichen Variationen gibt, möglich. Der Nachteil allerdings besteht im höheren Gewicht und der geringeren Flexibilität. So lässt sich Raufasertapete auch schwierigen Untergründen und Gegebenheiten recht gut anpassen, gerade im Bereich der Decke: das Tapezieren mit Vliestapete erfordert hier schon wesentlich mehr Können und professionelle Genauigkeit.
Wer Decken tapezieren möchte, muss Vieles berücksichtigen
Beim Tapezieren von Räumen gibt es Verschiedenes zu beachten. Das beginnt schon mit der richtigen Reihenfolge. Grundsätzlich raten Experten dazu, die Wände erst nach den Decken zu tapezieren. Dies hat den Vorteil, dass sich Ecken und Ränder sauberer bearbeiten lassen.
Darüber hinaus kommt dem Vorkleistern beim Decke tapezieren – sowohl mit Raufaser- als auch schwerer Tapete – eine besondere Bedeutung zu. Wird zu wenig Kleister verwendet, kann es passieren, dass die Tapete einfach wieder abfällt. Wird dagegen zu viel Kleber aufgetragen, tropft er eventuell auf den Boden. Auch, wenn Sie eine Dachschräge tapezieren möchten, darf das Einkleistern nicht vergessen werden.
Bei der Auswahl des richtigen Tapetendesigns sollten Sie den Gesamteindruck des Raumes im Auge behalten. So eignen sich Tapeten, vor allem sehr auffällige, durchaus nicht überall. Die Optik einer Altbauwohnungen mit Stuck beispielsweise kann durch die Verwendung von Tapete negativ beeinträchtigt werden.
Decken zu tapezieren ist eine Aufgabe für den Experten
Um eine Decke zu tapezieren, ist die Anleitung durch einen Sachverständigen äußerst wichtig. Grundsätzlich gilt dies für alle Tapezierarbeiten, insbesondere jedoch für schwierige Bereiche wie Decken, Kalkwände oder auch unschöne geflieste Bereiche, die sich durch das Anbringen von Tapeten verstecken lassen. So sind Sorgfalt und Know-how überaus wichtig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Gerade beim Decken tapazieren muss jeder Griff sitzen. Idealerweise sollten Arbeiten solcher Art dem Fachmann überlassen werden, der über eine Hebebühne oder ein entsprechendes Gerüst verfügt. Durch die Bewegungsfreiheit ist dann das Anbringen der Tapete deutlich einfacher.
Die Preise, welche für das professionelle Tapezieren anfallen, hängen zuvorderst von der Größe des Raumes und dem erforderlichen Umfang an Vorarbeiten ab. Dafür muss ein Malermeister den individuellen Arbeitsaufwand abschätzen. Hierzu führt der Experte eine Vorort-Besichtigung durch und kann im Anschluss ein passendes und unverbindliches Angebot erstellen. Wenn Sie einen Termin für eine solche Kalkulation vereinbaren wollen oder Facharbeiten anderer Art auszuführen haben, können Sie hier auf Maler.org Fachkräfte aus Ihrer unmittelbaren Umgebung ausfindig machen.
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