Die Vliestapete als Alternative zur Raufaser
Die Vliestapete ist eine echte Alternative zur konventionellen Raufasertapete. Maler.org beschreibt exklusiv die Vor- und Nachteile dieser Wandverkleidung. Lassen Sie sich von einem Fachmann helfen, um Fehler bei der Einrichtung zu vermeiden und zusätzliche Kosten zu sparen.
In Fachkreisen „Malerflies“ genannt, gewinnt die Vliestapete immer mehr an Einfluss. Diese Art von Tapeten zeichnet sich durch Strapazierfähigkeit, Robustheit und ihre einfache Verarbeitung aus. Viele Vorteile paaren sich mit attraktiven Preisen.
Aufbau der Tapete
Die Vliestapete besteht aus einer Kombination aus Zellulose und Textilfasern. Die herstellerabhängigen Unterschiede der Oberflächenstruktur kommen durch verschiedene Herstellungsverfahren zustande. Einige Anbieter stellen das Produkt mithilfe einer Prägung her. Alternativ dazu können Vliestapeten durch eine Aufschwämmtechnik hergestellt werden. Dieses Verfahren ähnelt der Produktion der Strukturtapete. Zum Aufschäumen von Tapeten Vlies werden in der Regel Kunststoffe verwendet.
Vorteile der Vliestapete
Eine Vliestapete ist besonders leicht zu verarbeiten. Im Gegensatz zur konventionellen Rauhfasertapete müssen die Tapetenbahnen nicht eingekleistert werden. Dadurch kann ein erheblicher Arbeitsaufwand vermieden werden und das Tapezieren der Tapete geht schneller vonstatten, als bei anderen Tapetenarten. Auch die Einwirkzeit entfällt somit. Weiße Vliestapeten lassen sich auch streichen.
Für die Verarbeitung von Vliestapeten müssen lediglich entsprechende Dispersionskleber auf die Wand aufgetragen werden. In dieses Klebebett wird die Tapete trocken eingelegt.
Da Vliestapete schwerer ist als normale Raufasertapete, muss ein Kleber mit hoher Klebekraft verwendet werden. Diese Spezialkleber haben weiterhin den Vorteil, dass sie sich beim Renovieren vergleichsweise einfach mit der Tapete ablösen lassen. So kann man ohne große Mühe die Tapeten entfernen. Der Kleber ist dickflüssig und lässt sich mit einer Rolle gut verteilen.
Durch ihre strapazierfähige Struktur können Vliestapeten gut kleinere Unebenheiten und Risse in der Wand kaschieren. Weichere Untergründe werden dadurch stoß- und kratzresistenter. Dennoch sollte der Untergrund vor dem frischen Tapezieren wie auch bei anderen Tapetenarten vorbereitet und gesäubert werden. Hierzu zählt nicht nur die Entfernung von Staub, sondern auch das Zuspachteln größerer Unebenheiten und Löcher. Bevor man mit Vliestapete tapezieren kann, sollten auch alte Tapetenrückstände entfernt werden.
Malerflies gilt als schwer entflammbar. Dadurch können Vliestapeten in der Nähe von elektrischen Einrichtungen verarbeitet und eingesetzt werden. Sie erfüllt die Vorgaben der DIN 4102 BI.
Weiterhin überzeugt sie durch ihre Licht- und Scheuerbeständigkeit. Dadurch kann sie sowohl an sonnendurchfluteten Stellen, wie an Glasfassaden, oder auch hoch frequentierten Räumen eingesetzt werden, ohne an Farbe zu verlieren.
Vliestapete ist eine stabile und verarbeitungsfreundliche Alternative zur Raufasertapete oder anderen Wandtapeten, auf die immer mehr Heimwerker zurückgreifen. Trotz der höheren Anschaffungskosten garantieren sie eine lange Haltbarkeit und Farbkonstanz.
Kaufen kann man Vliestapeten im Fachhandel, Baumarkt oder Online Shop. Dort kann man sich auch kostenlose Tapetenmuster ansehen und passende Tapeten Bordüren auswählen. Auch die Hersteller von Designer Tapeten haben Vliestapeten im Angebot.
Wenn Sie im Fachhandel Ihre neue Vliestapete gefunden haben, können Sie diese von einem Fachmann, wie einem Malermeister, kostengünstig und schnell anbringen lassen. Hier auf Maler.org können Sie sich unverbindliche und kostenlose Angebote erstellen lassen.
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