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Maler in Dresden

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Maler in Dresden: Lehrlingsförderung mit Tradition

Die sächsische Landeshauptstadt zählt rund 500.000 Einwohner und ist damit eine der größten Städte Ostdeutschlands. Dresden ist eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Bundesrepublik. Aufgrund seines malerischen Stadtbildes wird die Stadt gerne als Florenz an der Elbe bezeichnet. Vor allem alte Bauwerke im Barockstil dominieren die Innenstadt. Auch das Wahrzeichen der Stadt, die Frauenkirche, ist ein Beispiel für den Barockstil. Architektur und Handwerk (z.B. Maler) in Dresden können also auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Maler in Dresden haben eine lange Tradition

Die Maler in Dresden schlossen sich bereits im 16. Jahrhundert zu einer Vereinigung zusammen. Dabei legte man sich auf gewisse Qualitätsstandards fest und wollte so verhindern, dass immer mehr Maler von außerhalb Aufträge vom Dresdner Hof bekamen. Dadurch gelang es den Dresdner Malern, sich vor der Konkurrenz zu schützen und sich am Bau von wichtigen Bauwerken, wie zum Beispiel der Frauenkirche oder der Semperoper, zu beteiligen. Als im Zuge der Industrialisierung immer mehr Menschen nach Dresden zogen, wuchs auch der Bedarf an Malern. Die hiesigen Handwerker engagierten sich deshalb schon sehr früh in der Förderung des Nachwuchses. Bereits im 19. Jahrhundert richteten die Malerbetriebe eine eigene Schule ein, in der die angehenden Facharbeiter auf ihre Kosten täglich theoretischen Unterricht erhielten.

Maler in Dresden bieten ein breites Zusatzangebot

Die Lehrlingsförderung wird in Dresden noch heute großgeschrieben. Für die besten Lehrlinge eines Jahrgangs werden zum Beispiel jährlich verschiedene Workshops organisiert. Dort wird ihnen wichtiges Zusatzwissen für die Ausübung des Malerhandwerks vermittelt, wie zum Beispiel Gestaltungstechniken mit Flüssigtapeten. Außerdem finden in Dresden regelmäßig Lehrlingswettbewerbe statt, bei denen die Auszubildenden ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen können. In Dresden werden auch viele außergewöhnliche Lehrgänge angeboten, zum Beispiel zum Thema „alte Handwerkstechniken“. Die Maler lernen dabei den fachgerechten Umgang mit traditionellem Malerwerkzeug. Dies ist vor allem für die Denkmalpflege und Restaurierung der vielen alten Bauwerke der Stadt erforderlich.