Vorteile und Anbringung der Mineralwolle als Fassadendämmung

Mineralwolle eignet sich durch ihre Beschaffenheit perfekt für den Einsatz als Fassadendämmung. Bevor diese Dämmung angebracht werden kann, muss jedoch einiges beachtet werden, damit diese ihren Zweck erfüllt. Auch die Montage selbst muss sorgfältig vorgenommen werden. Erfahren Sie mehr über Mineralwolle als Fassadendämmung bei Maler.org!

Die Fassadendämmung aus Mineralwolle ist technisch und ökologisch sinnvoll.

Um das Haus energieeffizienter zu machen, sollte die Fassadendämmung mit Mineralwolle umgesetzt werden. © lena1 / pixabay.com

In den letzteren Jahren wird vermehrt Mineralwolle als Fassadendämmung eingesetzt, denn zahlreiche Vorzüge sprechen für dieses Material. Mineralwolle wird dabei aus Stein- oder Glaswolle gefertigt und besteht damit aus Stoffen wie Sand, Kalkstein und Soda. Mit dieser Mischung gehen überraschend viele Vorzüge einher, die dieses Material in einigen vorrangig handwerklichen Berufsgruppen sehr beliebt für verschiedene Einsatzzwecke machen. Vorrangig wird die Mineralwolle allerdings als Fassadendämmung eingesetzt, denn hier überzeugt das Material besonders.

Die Vorteile der Mineralwolle als Fassadendämmung

Einer der wichtigsten Vorzüge von der Mineralwolle in ihrem Einsatz als Fassadendämmung ist ihre Eigenschaft, nicht brennbar zu sein. Nach der Einteilung der DIN EN 13501-1 erfüllt die Mineralwolle die Anforderung der Brandschutzklasse A1 – also der höchstmöglichen Einstufung. Die Temperaturbeständigkeit von Steinwolle beträgt so zum Beispiel bis zu 1.000 Grad Celsius und auch Glaswolle ist gegen Temperaturen bis zu 700 Grad beständig.

UNSER TIPP:
Aufgrund dieser doch sehr hohen Unterschiede zwischen den beiden Materialien muss die Mineralwolle sorgfältig gewählt werden. So ist Steinwolle zwar hitzebeständiger, aber auch schwerer – was wiederum die Traglast der Wände mehr beansprucht. Ein versierter Innungsmaler hilft bei der Wahl des richtigen Dämmstoffes im individuellen Fall.

Die Brandsicherheit im Gebäude wird durch die Verwendung von Mineralwolle als Material für die Fassadendämmung erheblich erhöht, was einen allgemein erhöhten Schutz der Bewohner zur Folge hat.
Darüber hinaus ist die Mineralwolle auch ausgesprochen beständig und robust gegenüber Schimmel, Fäulnis und Schädlingen – da insbesondere der Hausschwamm gefürchtet ist, der enorme Schäden an der Bausubstanz anrichten kann, profitieren Hausbesitzer auch in dieser Hinsicht stark von der Mineralwolle.
Wird die Fassadendämmung aus der Mineralwolle gefertigt, wird das Haus nicht nur gegenüber Wärme- und Energieverlusten gedämmt – die montierte Mineralwolle dämmt auch Lärm und fungiert so als Schallschutz, was sich vor allem an viel befahrenen Straßen lohnt, die nahe der Hausfassade verlaufen.
Diese Fassadendämmung sorgt darüber hinaus für einen umweltbewussteren Bau des Hauses, denn die Ökobilanz ist bei Mineralwolle erheblich besser als bei herkömmlichen Dämmmaterialien: Abschnitte des Materials, die zum Beispiel bei Baustellen anfallen,
sind zu hundert Prozent als Dämmstoff zu verwenden. Auch die Herstellung erfolgt durch einen deutlich geringeren Energieaufwand als zum Beispiel bei EPS, das aus Erdöl gewonnen wird. Damit ist die Verwendung von Mineralwolle als Fassadendämmung nachhaltig und ökologisch sinnvoll.

Auch in gesundheitlichen Aspekten überzeugt Mineralwolle durch einige Vorteile, denn im Gegensatz zu anderen Dämmstoffen geht von dem Material keine gesundheitliche Gefährdung aus – während Asbest krebserregend ist, wirkt Mineralwolle wie bereits beschrieben der Bildung von Schimmel entgegen und verbessert durch ihre diffusionsoffenen Eigenschaften das Wohnklima.

ACHTUNG:
Wird Mineralwolle als Fassadendämmung verarbeitet, kann es allerdings bei direktem Kontakt zu Hautreizungen kommen.

Als Wärmedämmung eingesetzt, sorgen Stein- und Glaswolle grundsätzlich natürlich für den Schutz der Umwelt, da sie Energie- und Wärmeverluste verhindern. Da vor allem in den Heizperioden weniger Wärme über die Fassade verloren geht, wird darüber hinaus unnötiges Heizen vermieden und zu hohe Heizkosten verhindert.

Nicht zuletzt überzeugt Mineralwolle auch durch ihre unzähligen Einsatzmöglichkeiten und Produktvarianten – denn Stein- und Glaswolle werden nicht nur in Form von Fassadendämmplatten genutzt: Mineralwollen kann auch als Einblasdämmung, also zum Stopfen von Hohlräumen, verwendet werden. In anderen Branchen abseits des Hausbaus wird Mineralwolle auch als Umhüllung für Tanks und Heizkessel eingesetzt. Kalt- und Warmwasserleitungen können ebenfalls damit umhüllt werden.

Beschaffung und Anbringung der Fassadendämmung

Bevor Sie Ihre Fassadendämmung aus Mineralwolle anbringen können, muss das Material natürlich beschafft werden.
Das verarbeitete Material muss bestimmte Kriterien erfüllen: Die sogenannte Biolöslichkeit ist einer der erforderlichen Faktoren. Die Biolöslichkeit besagt, dass einzelne Fasern der Mineralwolle durch den Körper abgebaut werden können – zum Beispiel, wenn bei der Installation direkter Kontakt mit dem Material besteht und winzige Bestandteile eingeatmet werden. In solchen Szenarien muss die Qualität der Mineralwolle so hoch sein, dass keine Folgeschäden für die Gesundheit der Person entstehen. Bei der Anschaffung der Mineralwolle sollte daher auf das RAL-Gütezeichen „Erzeugnisse aus Mineralwolle“ geachtet werden.

Bereits beim Kauf des Dämmmaterials wird deutlich, wie komplex die Umsetzung der Fassadendämmung ist – die Mineralwolle muss nämlich nicht einfach gekauft werden, sondern muss auch die jeweils passenden Anteile an Sand, Kalkstein, Soda und anderen Bestandteilen besitzen. Auch die Montage selbst ist für Laien kaum zu bewältigen, denn mit der bloßen Befestigung ist es hier bei weitem nicht getan.

Laien sollten dieses Projekt daher in die professionellen eines Innungsmalers geben. Dieser verfügt nicht nur über umfangreiche Fachkenntnisse, sondern meistens auch über langjährige Erfahrung und weiß, was bei der Handhabung der Mineralwolle zu beachten ist. Bei der Arbeit durch unerfahrene Heimwerker kann es bei so großen Projekten wie der Anbringung der Fassadendämmung schnell zu Schäden an der Hauswand kommen – oder, aufgrund der großen Höhe des Hauses, auch zu Verletzungen, wenn nötige Sicherheitsvorkehrung wie das Tragen der Schutzkleidung nicht beachtet werden.

Soll die Mineralwolle als Fassadendämmung installiert werden, muss zunächst der Untergrund geprüft werden. Die Wand wird dabei zum Beispiel auf Hohlstellen untersucht und der Innungsmaler prüft, ob der Untergrund eben ist. Darüber hinaus sollte die Hausfassade möglichst sauber, trocken und tragfähig sein. Eventuelle Verschmutzungen, Hohlstellen und Unebenheiten werden natürlich beseitigt.

Mineralwolle wird in der Regel in Form von Platten als Fassadendämmung eingesetzt. Diese Platten werden dann vom Fachmann mit der Hauswand verklebt, an komplizierteren Stellen wie Türen, Laibungen oder unter dem Dach erfolgt ein präziser und sorgfältiger Zuschnitt. Die Dämmplatten werden dann verdübelt und die Hausfassade wird im Anschluss armiert und verputzt. Zum Schluss kann ein Dekorputz oder der gewöhnliche Farbanstrich aufgetragen werden.

Fazit

Mineralwolle ist ein Material, das in der Verwendung als Fassadendämmung immer beliebter wird, denn es ist sowohl ökologisch als auch technisch mit zahlreichen Vorzügen ausgestattet: Glas- und Steinwolle sind ausgesprochen temperaturbeständig, schützen auch vor Lärm und stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Für die Montage der Dämmplatten sollte allerdings ein versierter Innungsmaler hinzugezogen werden, denn nur dieser verfügt über die notwendigen Fachkenntnisse und das handwerkliche Geschick, um den Dämmstoff fest mit der Hausfassade zu verbinden. So können Sie Ihr Haus nicht nur ökologisch sinnvoller gestalten, sondern sparen auch noch Heizkosten ein!

 

Mineralwolle eignet sich durch ihre Beschaffenheit perfekt für den Einsatz als Fassadendämmung. Bevor diese Dämmung angebracht werden kann, muss jedoch einiges beachtet werden, damit diese ihren Zweck erfüllt. Auch die Montage selbst muss sorgfältig vorgenommen werden. Erfahren Sie mehr über Mineralwolle als Fassadendämmung bei Maler.org!

Die Fassadendämmung aus Mineralwolle ist technisch und ökologisch sinnvoll.

Um das Haus energieeffizienter zu machen, sollte die Fassadendämmung mit Mineralwolle umgesetzt werden. © lena1 / pixabay.com

In den letzteren Jahren wird vermehrt Mineralwolle als Fassadendämmung eingesetzt, denn zahlreiche Vorzüge sprechen für dieses Material. Mineralwolle wird dabei aus Stein- oder Glaswolle gefertigt und besteht damit aus Stoffen wie Sand, Kalkstein und Soda. Mit dieser Mischung gehen überraschend viele Vorzüge einher, die dieses Material in einigen vorrangig handwerklichen Berufsgruppen sehr beliebt für verschiedene Einsatzzwecke machen. Vorrangig wird die Mineralwolle allerdings als Fassadendämmung eingesetzt, denn hier überzeugt das Material besonders.

Die Vorteile der Mineralwolle als Fassadendämmung

Einer der wichtigsten Vorzüge von der Mineralwolle in ihrem Einsatz als Fassadendämmung ist ihre Eigenschaft, nicht brennbar zu sein. Nach der Einteilung der DIN EN 13501-1 erfüllt die Mineralwolle die Anforderung der Brandschutzklasse A1 – also der höchstmöglichen Einstufung. Die Temperaturbeständigkeit von Steinwolle beträgt so zum Beispiel bis zu 1.000 Grad Celsius und auch Glaswolle ist gegen Temperaturen bis zu 700 Grad beständig.

UNSER TIPP:
Aufgrund dieser doch sehr hohen Unterschiede zwischen den beiden Materialien muss die Mineralwolle sorgfältig gewählt werden. So ist Steinwolle zwar hitzebeständiger, aber auch schwerer – was wiederum die Traglast der Wände mehr beansprucht. Ein versierter Innungsmaler hilft bei der Wahl des richtigen Dämmstoffes im individuellen Fall.

Die Brandsicherheit im Gebäude wird durch die Verwendung von Mineralwolle als Material für die Fassadendämmung erheblich erhöht, was einen allgemein erhöhten Schutz der Bewohner zur Folge hat.
Darüber hinaus ist die Mineralwolle auch ausgesprochen beständig und robust gegenüber Schimmel, Fäulnis und Schädlingen – da insbesondere der Hausschwamm gefürchtet ist, der enorme Schäden an der Bausubstanz anrichten kann, profitieren Hausbesitzer auch in dieser Hinsicht stark von der Mineralwolle.
Wird die Fassadendämmung aus der Mineralwolle gefertigt, wird das Haus nicht nur gegenüber Wärme- und Energieverlusten gedämmt – die montierte Mineralwolle dämmt auch Lärm und fungiert so als Schallschutz, was sich vor allem an viel befahrenen Straßen lohnt, die nahe der Hausfassade verlaufen.
Diese Fassadendämmung sorgt darüber hinaus für einen umweltbewussteren Bau des Hauses, denn die Ökobilanz ist bei Mineralwolle erheblich besser als bei herkömmlichen Dämmmaterialien: Abschnitte des Materials, die zum Beispiel bei Baustellen anfallen,
sind zu hundert Prozent als Dämmstoff zu verwenden. Auch die Herstellung erfolgt durch einen deutlich geringeren Energieaufwand als zum Beispiel bei EPS, das aus Erdöl gewonnen wird. Damit ist die Verwendung von Mineralwolle als Fassadendämmung nachhaltig und ökologisch sinnvoll.

Auch in gesundheitlichen Aspekten überzeugt Mineralwolle durch einige Vorteile, denn im Gegensatz zu anderen Dämmstoffen geht von dem Material keine gesundheitliche Gefährdung aus – während Asbest krebserregend ist, wirkt Mineralwolle wie bereits beschrieben der Bildung von Schimmel entgegen und verbessert durch ihre diffusionsoffenen Eigenschaften das Wohnklima.

ACHTUNG:
Wird Mineralwolle als Fassadendämmung verarbeitet, kann es allerdings bei direktem Kontakt zu Hautreizungen kommen.

Als Wärmedämmung eingesetzt, sorgen Stein- und Glaswolle grundsätzlich natürlich für den Schutz der Umwelt, da sie Energie- und Wärmeverluste verhindern. Da vor allem in den Heizperioden weniger Wärme über die Fassade verloren geht, wird darüber hinaus unnötiges Heizen vermieden und zu hohe Heizkosten verhindert.

Nicht zuletzt überzeugt Mineralwolle auch durch ihre unzähligen Einsatzmöglichkeiten und Produktvarianten – denn Stein- und Glaswolle werden nicht nur in Form von Fassadendämmplatten genutzt: Mineralwollen kann auch als Einblasdämmung, also zum Stopfen von Hohlräumen, verwendet werden. In anderen Branchen abseits des Hausbaus wird Mineralwolle auch als Umhüllung für Tanks und Heizkessel eingesetzt. Kalt- und Warmwasserleitungen können ebenfalls damit umhüllt werden.

Beschaffung und Anbringung der Fassadendämmung

Bevor Sie Ihre Fassadendämmung aus Mineralwolle anbringen können, muss das Material natürlich beschafft werden.
Das verarbeitete Material muss bestimmte Kriterien erfüllen: Die sogenannte Biolöslichkeit ist einer der erforderlichen Faktoren. Die Biolöslichkeit besagt, dass einzelne Fasern der Mineralwolle durch den Körper abgebaut werden können – zum Beispiel, wenn bei der Installation direkter Kontakt mit dem Material besteht und winzige Bestandteile eingeatmet werden. In solchen Szenarien muss die Qualität der Mineralwolle so hoch sein, dass keine Folgeschäden für die Gesundheit der Person entstehen. Bei der Anschaffung der Mineralwolle sollte daher auf das RAL-Gütezeichen „Erzeugnisse aus Mineralwolle“ geachtet werden.

Bereits beim Kauf des Dämmmaterials wird deutlich, wie komplex die Umsetzung der Fassadendämmung ist – die Mineralwolle muss nämlich nicht einfach gekauft werden, sondern muss auch die jeweils passenden Anteile an Sand, Kalkstein, Soda und anderen Bestandteilen besitzen. Auch die Montage selbst ist für Laien kaum zu bewältigen, denn mit der bloßen Befestigung ist es hier bei weitem nicht getan.

Laien sollten dieses Projekt daher in die professionellen eines Innungsmalers geben. Dieser verfügt nicht nur über umfangreiche Fachkenntnisse, sondern meistens auch über langjährige Erfahrung und weiß, was bei der Handhabung der Mineralwolle zu beachten ist. Bei der Arbeit durch unerfahrene Heimwerker kann es bei so großen Projekten wie der Anbringung der Fassadendämmung schnell zu Schäden an der Hauswand kommen – oder, aufgrund der großen Höhe des Hauses, auch zu Verletzungen, wenn nötige Sicherheitsvorkehrung wie das Tragen der Schutzkleidung nicht beachtet werden.

Soll die Mineralwolle als Fassadendämmung installiert werden, muss zunächst der Untergrund geprüft werden. Die Wand wird dabei zum Beispiel auf Hohlstellen untersucht und der Innungsmaler prüft, ob der Untergrund eben ist. Darüber hinaus sollte die Hausfassade möglichst sauber, trocken und tragfähig sein. Eventuelle Verschmutzungen, Hohlstellen und Unebenheiten werden natürlich beseitigt.

Mineralwolle wird in der Regel in Form von Platten als Fassadendämmung eingesetzt. Diese Platten werden dann vom Fachmann mit der Hauswand verklebt, an komplizierteren Stellen wie Türen, Laibungen oder unter dem Dach erfolgt ein präziser und sorgfältiger Zuschnitt. Die Dämmplatten werden dann verdübelt und die Hausfassade wird im Anschluss armiert und verputzt. Zum Schluss kann ein Dekorputz oder der gewöhnliche Farbanstrich aufgetragen werden.

Fazit

Mineralwolle ist ein Material, das in der Verwendung als Fassadendämmung immer beliebter wird, denn es ist sowohl ökologisch als auch technisch mit zahlreichen Vorzügen ausgestattet: Glas- und Steinwolle sind ausgesprochen temperaturbeständig, schützen auch vor Lärm und stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Für die Montage der Dämmplatten sollte allerdings ein versierter Innungsmaler hinzugezogen werden, denn nur dieser verfügt über die notwendigen Fachkenntnisse und das handwerkliche Geschick, um den Dämmstoff fest mit der Hausfassade zu verbinden. So können Sie Ihr Haus nicht nur ökologisch sinnvoller gestalten, sondern sparen auch noch Heizkosten ein!