Flüssigtapete: Leicht und unkompliziert vom Profi!
Tapezieren kann schon zur Geduldsprobe werden. Die Tapete hat nicht die richtige Länge, die Kanten müssen in mühevoller Kleinstarbeit gestückelt werden, der Kleber klebt überall da, wo er nicht kleben soll oder es gibt Lufteinschlüsse unter der Tapete.
Wem dieser Stress zu viel ist, wendet sich lieber gleich an einen Fachbetrieb – im besten Fall an ein Mitglied des Bundesverbandes für Farbe, Gestaltung und Bautenschutz. Diese greifen anstatt zu Wandtapeten auch einmal zu kreativen Alternativen: Rollputz oder Flüssigtapete ist das Schlagwort.
Woraus Flüssigtapete besteht und woher sie kommt – eine kleine Geschichte von Innovation:
Die Ursprünge der Flüssigtapete, auch Baumwollputz genannt, liegen in Japan. Bereits vor über 350 Jahren wurden Innenräume mit dieser Methode gestaltet. Während die Japaner der damaligen Zeit Seide verwendeten, besteht die heutige Tapete aus Baumwollteilchen, die mit Wasser und Kleber verrührt werden. Die Baumwollteilchen haben den Vorteil, dass sie auch nach dem Trocknen nicht starr sind, sondern mit Wasser wieder gelöst werden können.
Der Marktführer im Bereich Flüssigtapeten ist die Firma WEMA Flüssigtapete. Sie hat sich schon vor Jahren auf flüssige Tapete spezialisiert und bietet nur hochwertige Produkte aus Seide und Baumwolle an. Flüssigtapete bekommt man nicht im Baumarkt, sondern direkt vom Hersteller. Fachbetriebe der Malerbranche bieten hier die günstigsten Preise.
Verwendung der Flüssigtapete
Flüssigtapete kann beinahe auf allen Trägermaterialien verarbeitet werden. Geschulte Hände können sie auf allen trockenen und staubfreien Untergründen aufgetragen, neben normalen Wänden auch auf Holz, Gipskarton und Spanplatte. Bereits vorhandene Tapeten werden im Vorfeld professionell entfernt und der Untergrund behandelt, um ein sauberes einheitliches Oberflächenbild zu erhalten. Unebenheiten werden sogar mit flüssigen Tapete durch eine Streichtechnik einfach ausgeglichen. Auch die Reparatur von Tapeten ist bei Flüssigtapeten möglich. Der Einsatz von Spezialwerkzeug ermöglichen eine gerade Oberfläche und gleichmäßige Struktur.
Nachdem die Flüssigtapete getrocknet ist, wird sie – genau wie Rauhfasertapete – mit jeder beliebigen Farbe gestrichen.
Um die flüssige Tapete zu entfernen beauftragt man gleich denjenigen, der sie angebracht hat. Oder wollen Sie ihre Räume mit Flüssigtapete einmal neu gestalten? Hier auf Maler.org finden Sie unverbindliche und kostenlose Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer unmittelbaren Umgebung.
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