Förderung der Wärmedämmung hilft Kosten senken
Die Wärmedämmung und ihre Kosten sind für viele ein wichtiges Thema. Will man sein Haus oder sein Dach nach der zurzeit geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) dämmen lassen, muss man nicht die gesamten Investitionskosten selber tragen. Neben der Möglichkeit die Ausgaben über einen Kredit zu finanzieren, kann man auch staatliche Darlehn und sogar staatliche Fördermittel beantragen. Die Förderung der Wärmedämmung sollte auf jeden Fall vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen beantragt werden.
Förderung Wärmedämmung – was kann man beantragen?
Neben vielen kleinen, lokalen Fördermöglichkeiten, wie beispielsweise der „KlimaFair-Förderung 2011“ für Hagen und Umgebung, gibt es auch landesweite, staatliche Förderprogramme.
Die KfW Bankengruppe, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, fördert die Wärmedämmung im Rahmen einer energetischen Komplettsanierung mit dem Programm „Energieeffizient sanieren“. Bei der Altbausanierung gewährt sie 100 % der förderfähigen Kosten als Darlehn und vergibt auch zinsgünstige Kredite. Die KfW Fördermittel für Wärmedämmung gelten neben der Dämmung der Fassade auch für die Erneuerung von Fenstern und der Dämmung der obersten Geschossdecke. Bis Ende 2011 müssen aufgrund der EnEV alle Häuser über eine Dachdämmung verfügen. Dies kann entweder durch eine Geschossdeckendämmung zum Dachboden hin umgesetzt werde oder durch eine Wärmedämmung des Dachstuhls. Außerdem hält die KfW verschiedenste Programme zur energetischen Gebäudesanierung und CO2-Reduzierung bereit, wie die von ihr definierten Kreditvergabekriterien KfW-40, KfW 55 und KfW-60. Sie sind mittlerweile anerkannte Energiestandards für Häuser.
Des Weiteren kann der Hausherr auch eine Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Im Rahmen des Programms „Energiesparberatung vor Ort“ kommen Ingenieure zu den Haus- und Wohnungseigentümern und beraten diese kostenlos. Die BAFA fördert zudem die Nutzung von regenerativen Energien zur Wärmeerzeugung.
Förderung Wärmedämmung – der Fachmann hilft
Wegen der Vielzahl an Fördermöglichkeiten für bestehende Gebäude und auch für Neubauten sollte man sich einen Energieberater zur Hilfe holen. Dieser kann Tipps rund um das Themen Haus, Fassade, Dach sowie Dämmung und Förderung geben. Er kann die Wärmedämmung berechnen und auch die auf das individuelle Objekt passende Art der Wärmedämmung vorschlagen. Ob eine Außendämmung mit Kalziumsilikatplatten oder einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), ob eine Dämmung von Innen – der Spezialist weiß durch seine langjährige Erfahrung, was am sinnvollsten ist. Er hilft auch die staatliche Förderung für Wärmedämmung zu beantragen und besorgt die notwendigen Formulare. Hat man die entsprechenden Anträge eingereicht und sind diese bewilligt, kann der Energieberater auch einen Fachmann aus der Region empfehlen, der die Wärmedämmung anbringen kann.
Bei Maler.org finden Sie kostenlos alle notwendigen Informationen zur Förderung der Wärmedämmung. Lassen Sie sich hier ein unverbindliches Angebot zur Wärmedämmung erstellen.
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Das ist mal ein guter Artikel, besten Dank. Muss man erstmal verarbeiten. Generell finde ich die Seite leicht zugaenglich.