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Wärmedämmung und Dämmstoffe

Innendämmung von Außenwänden

Bei einem Altbau ist aufgrund seiner historischen Bauweise nur eine Innendämmung von Außenwänden möglich. Vor allem bei denkmalgeschützen Gebäuden darf eine Fassadendämmung oftmals nicht angebracht werden. Eine Dämmung der Wände schützt jedoch vor einem enormen Energieverlust und kommt auf diese Weise der Umwelt zugute. Weiterhin lassen sich hohe Heizkosten sparen. Besitzt ein Haus noch keine gut isolierte Gebäudehülle, sollte ein Fachmann eine geeignete Wärmedämmung anbringen.

Innendämmung von Außenwänden – Was ist zu beachten?

Innendämmung von Außenwänden kann Nachteile haben - © Viktor Mildenberger by pixelio.de

Die Dämmstoffe in der Gebäudehülle sollen den unkontrollierten Wärmeverlust verhindern. Eine Fassadendämmung ist der Innendämmung von Außenwänden in der Regel vorzuziehen, auch wenn die Fassadendämmung Kosten in höherem Maße verursacht. Geht das aber in manchen Fällen dennoch nicht, sind einige Dinge zu beachten: Manche Dämmstoffe dichten die Wände durch hohe Dampfdiffusionswiderstände sehr stark ab, sodass kein Feuchtigkeitsaustausch möglich ist. Der Feuchtetransport zwischen Innen und Außen ist jedoch wichtig für ein gutes und gesundes Raumklima. Die Wärmedämmung von innen kann so auch zur Schimmelbildung führen. Mit einem ausgiebigen und richtigen Lüften der Wohnräume lässt sich dem jedoch entgegen wirken.

Vorsicht sollte bei der Innendämmung an Außenwänden vielmehr geboten sein, weil durch den inneren Wärmeschutz die Außenwand stärker abkühlt. Bei Feuchtigkeit im oder am Mauerwerk kann es zu erheblichen Bauschäden kommen. Beispielsweise ist es möglich, dass die Wasserleitungen an der Außenwand gefrieren. Liegen die Außenwände an der Wetterseite, kann häufiger Schlagregen die Wände durchnässen, besonders dann, wenn die Außenfassade zusätzlich noch beschädigt ist. Durch die Dämmung trocknet die Nässe zudem nur langsam.

Beim Anbringen der Innendämmung von Außenwänden wird die Beratung durch einen Fachmann dringend empfohlen. Die Feuchte des Mauerwerks muss zuvor gemessen werden. Danach ist zu entscheiden, ob eine Mauerwerkstrockenlegung notwendig sein könnte, bevor mit der Montage der Wärmedämmung begonnen werden kann. Auch eine diffusionsoffene Dampfbremse kann Abhilfe schaffen. Geeignet sind weiterhin kapillaraktive Innen-Dämmstoffe wie Kalziumsilikatplatten, die Feuchtigkeit aufnehmen und nach innen abgeben können.

Innendämmung von Außenwänden aus richtigem Material

Für die Montage der inneren Wärmedämmung gibt es eine bauphysikalisch effiziente und ökologische Vorgehensweise. Dabei kommen beispielsweise Dämmstoffplatten zum Einsatz, die aus einem nachwachsenden Rohstoff wie Holz, hier speziell Nadelholz, gewonnen werden und gesundheitlich unbedenklich sind. Die Platten sind leicht zu befestigen und können auch bei Dachschrägen gut zugeschnitten werden, was das Montieren der Innendämmung von Außenwänden erleichtert.

Maler sind heutzutage auch auf den Wärmedämmungs-Bereich spezialisiert und können mit ihrem Fachwissen eine angemessene und effiziente Wärmedämmung berechnen. Von den Kosten für eine Innendämmung der Außenwände sollte man sich nicht abschrecken lassen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energetische Wohnungssanierungen. KfW Fördermittel kann also jeder beantragen, der sein Haus ökologisch sinnvoll sanieren möchte.

Eine qualifizierte Beratung können Ihnen Malerei-Betriebe bieten, die sich unter anderem auf die Montage von Wärmedämmung spezialisiert haben. Spezialisten finden Sie hier auf Maler.org, wo Sie zugleich kostenlose und unverbindliche Angebote anfordern können.

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