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Mauerwerkstrockenlegung

Die Kellerabdichtung außen: Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte!

Man sollte die Kellerabdichtung nicht außen vor lassen. Ist Wasser erst einmal ins Mauerwerk gesickert, ist es meist schon zu spät. Was kann man tun, um sein Haus effektiv vor einer Durchfeuchtung zu schützen?

Bei der Kellerabdichtung außen muss die Dämmung bis über die Geländeoberkante hinausreichen. © Thomas Max Müller / pixelio.de

Bei der Kellerabdichtung außen muss die Dämmung bis über die Geländeoberkante hinausreichen. © Thomas Max Müller / pixelio.de

Beim Neubau des Hauses ist sie kein Problem – die Kellerabdichtung von außen. Eine nachträgliche Kellerabdichtung ist jedoch sehr viel aufwendiger, denn das Erdreich um das ganze Haus muss zuerst wieder entfernt werden, um die Außenwände freizulegen. Hat man feuchte Wände im Keller, ist die Kellerabdichtung von außen aber eine gute Möglichkeit, die Wände abzudichten und so das weitere Eindringen von Feuchtigkeit ins Mauerwerk zu verhindern. Oft merkt man erst, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn sich die Farbe von den Wänden ablöst oder der Putz großflächig abplatzt. Auch Salzausblühungen sind ein Zeichen für starke Wandfeuchte. Die Kellerwand abdichten ist enorm wichtig, da das Mauerwerk des Gebäudes sonst permanent Feuchtigkeit zieht. Wird diese nicht beseitigt, kann die Bausubstanz beträchtlichen Schaden nehmen.

Die Kellerabdichtung nicht außen vor lassen

In der Regel wird ein feuchter Keller von außen abgedichtet, indem man Abdichtschlämme benutzt. Das sind kunststoffvergütete Zementschlämme, die auf die Außenwand des Kellers in mehreren Lagen aufgetragen werden. Zuerst wird das Erdreich rund um den Keller abgetragen, dann müssen die Wände gereinigt werden und vorhandene Hohlräume aufgefüllt und geglättet. Dies kann mit einem Egalisierungsputz geschehen. Alle Fugen werden abgedichtet, und die Stahlbetonsohle gegen aufsteigendes Sickerwasser abgedichtet. Dann werden die Dichtschlämme aufgetragen und mit einer Bitumenbeschichtung versiegelt. Eine aus wasser- und druckbeständigen Dämmplatten bestehende Perimeterdämmung wird dann noch darüber gesetzt. Es muss darauf geachtet werden, dass die Kellerabdichtung von außen von der Unterkante der Bodenplatte bis knapp über die Geländeoberkante reicht, denn sonst ist die Bauwerksabdichtung ungenügend.

Eine Kellerabdichtung von innen ist zwar wesentlich weniger aufwendig, hat aber eher wärmedämmende Eigenschaften, als vor Mauerwerksfeuchtigkeit zu schützen. Die Außenabdichtung hingegen schafft beides – sie schützt das Gebäude vor Feuchtigkeit und senkt durch Dämmwirkung die Energiekosten.

Kellerabdichtung außen vom Spezialisten anbringen lassen

Das eine nachträgliche Kellerabdichtung von außen höhere Kosten verursacht, als eine Kellerabdichtung von außen beim Neubau ist verständlich. Dennoch lohnt es sich, auch bei Altbauten so eine Abdichtung anbringen zu lassen. Wenn man den Keller von außen abdichten lassen will, sollte man sich in jedem Fall professionelle Hilfe holen.
Ein Spezialist kann Ihren Keller trockenlegen und so verhindern, dass die Bausubstanz dauerhaft geschädigt wird. Hier auf Maler.org erfahren Sie alles Wissenswerte über das Thema Mauerwerkstrockenlegung. Angebote zur Kellerabdichtung erhalten Sie hier.

4 Antworten zu "Die Kellerabdichtung außen: Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte!"
  • thielen dorothee 24. Mai 2012 um 00:00

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag zum o.a. Thema gelesen. Mich interessiert ganz besonders mit welchen Kosten man bei ein Kellerabdichtung von außen rechnen muss. Bei uns steht eine solche Maßnahme an und ich möchte gerne wissen mit wieviel Euro wir rechnen müssen. Im voraus besten Dank und freundliche Grüße
    Dorothee Thielen

  • Maler.org 25. Mai 2012 um 00:00

    Sehr geehrte Frau Thielen,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre Anfrage wurde an die entsprechende Fachabteilung weitergeleitet. Sie werden von dieser in Kürze per Email kontaktiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Maler.org-Team

  • A. Gúth 1. April 2013 um 00:00

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    um einen Keller von außen abzudichten, genügt da auch nur eine Dichtschlämme in mehreren arbeitsgängnen aufzutragen und eine Noppenfolie davor zu installieren? Der Vortiel wäre ja, das die kellerwand noch difusionsoffen wäre. Oder ist es immer ratsam mit KMB abzudichten. Es handelt sich bei dem Objekt um ein 80 Jahre altes Haus!
    MfG Andreas Guth

  • Maler.org 2. April 2013 um 00:00

    Sehr geehrter Herr Guth,

    vielen Dank für Ihr Interesse an den Fachthemen auf Maler.org!
    Die geeignete Dämmung für Ihr Altbau-Objekt finden Sie am besten in einem Gespräch mit geschultem Fachpersonal. Für eine solche Entscheidung sollten die Gebenenheiten vor Ort genau begutachtet werden. Einen geeigneten Malerbetrieb in Ihrer Nähe können Sie ganz einfach über die oben auf der Seite angebrachte Suchmaske finden und kontaktieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    das Team von Maler.org