Lack mischen lassen um interessante Effekte zu erzielen
Lack mischen bedeutet nicht nur neue Farbtöne zu erzeugen. Durch Mischen können Lacke in vielerlei Hinsicht verändert werden. Das Beimischen von Verdünner ändert die Konsistenz, durch Hinzufügen von Pigmenten glänzt die Oberfläche. Lesen Sie hier bei Maler.org wie die Maler-Lackierer-Meister der Innung beim Lack mischen die verschiedenen Möglichkeiten nutzen.
Lack mischen scheint auf den ersten Blick recht einfach zu sein. Man gießt zwei Lacke zusammen in ein Mischgefäß und vermengt sie, um einen neuen Farbton zu erzeugen. Doch nicht alle Lacke sind miteinander kombinierbar. Wasserbasierten Lack mit lösungsmittelbasiertem Lack zu mischen kann Probleme verursachen. Grundsätzlich gilt: „Es kommt auf die Mischung an!“. Beim Mischen von Lack berücksichtigt der Malerexperte auch die eingesetzten Arbeitsgeräte und Materialoberflächen. Beim Lack anmischen für das Ansprühen von Metalloberflächen mit Spritzpistolen fügt er mehr Verdünner hinzu als bei Lack für Holz, der mit einem Pinsel aufgetragen wird. Das Mischen von Lack erfordert also viel Wissen und Erfahrung, so dass man nur vom Fachmann Lacke mischen lassen sollte.
Lack mischen lassen für glänzende Ergebnisse
Beim Lack mischen, sei es Lack für Holz oder Lack für Metall, verwendet der Meisterbetrieb der Maler-Lackierer-Innung wirkungsvolle Hilfsmittel, um bestimmte Farb- und Struktureffekte zu erzielen. Um beispielsweise eine rustikale und grobkörnige Beschichtung zu erzielen, mischt der Fachmann dem Lack Sand bei. Soll die Oberfläche dagegen glänzen, werden Glanzpigmente hinzugefügt, die das Licht stark reflektieren und dadurch einen starken Glanzeffekt erzeugen. Wenn er Lack ausbessern möchte, untersucht der Experte zunächst die bestehende Lackschicht auf mögliche Farbänderungen. Durch Lichteinwirkung kann sich der Farbton von Lack verändern, zum Beispiel vergilben. In diesem Fall fügt der Maler der Farbe Abtönpaste hinzu. Durch dieses Hilfsmittel wird die Reparatur perfekt.
Lack mischen bei Zweikomponentenlacken
Lack mischen von so genanntem 2 K Lack ist ein Sonderfall. Anders als bei Einkomponentensystemen werden hierbei zwei Substanzen miteinander in Verbindung gebracht, die erst beim Mischen chemisch miteinander reagieren. Es handelt sich um Harz und Härter, welche getrennt voneinander gelagert werden. Zweikomponentenlacke eignen sich für Anwendungen mit hoher Beanspruchung. Die Verarbeitungsfähigkeit des fertigen Gemischs ist begrenzt. Der Lack härtet innerhalb weniger Stunden aus. Der Fachmann spricht dabei von der so genannten Topfzeit. Die zügige und gleichzeitig genaue Verarbeitung der Materialien ist für die Malermeister besonders wichtig.
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