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Maler in Lübeck: An Trave und Ostsee

Im Südosten Schleswig-Holsteins an der Lübecker Bucht liegt die für das Holstentor, Marzipan und den Schriftsteller Thomas Mann bekannte Hansestadt. Die mittelalterliche Altstadt des „Tores zum Norden“ gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet Lübecker Malern ein breites Betätigungsfeld. Mit knapp 240.000 Einwohnern ist sie nach Kiel die zweitgrößte Stadt des nördlichsten Bundeslandes.

Die Maler in Lübeck nutzen die Herausforderung UNESCO-Weltkulturerbe

Im achten Jahrhundert siedelten sich die Slawen im heutigen Bereich Lübecks an; 1134 erfolgte die offizielle Gründung der Stadt. Die Strukturen dieser Zeit sind bis heute erhalten und bildeten die Grundlage für die Gestaltung weiterer Hansestädte. Die Geschichte der „Stadt der Sieben Türme“ ist geprägt von ihrer Lage an der Trave, die Lübecks Entwicklung zu einem bedeutenden Ostseehafen und dem nordeuropäischen Machtzentrum des Mittelalters maßgeblich prägte.

Die Königin der Hansestädte war im März 1942 die erste deutsche Großstadt, die von britischen Bombergeschwadern angegriffen wurde. Die dichtbewohnte mittelalterliche Altstadt bot das perfekte Ziel für flächenübergreifende Bombardements. 320 Menschen verloren ihr Leben, über 1000 Gebäude wurden zerstört. In den Nachkriegsjahren nahm Lübeck eine Sonderstellung ein. Mit der deutschen Teilung wurde die Stadt von seinem mecklenburgischen Hinterland getrennt. Trotz der Zugehörigkeit zu Schleswig-Holstein besaß Lübeck im kulturpolitischen Bereich sowie in der Denkmalpflege weiterhin eine eigenständige kommunale Entscheidungsgewalt.

Architektonisch konnte in Lübeck ein Großteil der mittelalterlichen und vorindustriellen Bausubstanz gerettet werden. Die historischen Fassaden in dem in Europa einmaligen Ensemble erhaltener mittelalterlicher Architektur locken jährlich Scharen von Besuchern an. Tausende Bauwerke der Altstadt stehen auf der UNESCO-Denkmalliste. Sehenswert sind vor allem die zahlreichen Sakralbauten der Stadt (Petrikirche, Dom und Marienkirche), die der Stadtsilhouette nicht nur ihre charakteristische Form verleihen, sondern im Innern mit prächtiger Kirchenmalerei beeindrucken. Die Kaufmannshäuser – darunter so bekannte Gebäude wie das Buddenbrookhaus und das Schabbelhaus – zeugen mit ihrer Inneneinrichtung (originale Wandmalerei und Tapeten) vom Glanz früherer Zeiten.

Einer hanseatischen Tradition folgend wird in Lübeck umfangreiche kommunale und auch privatwirtschaftliche Wirtschaftsförderung betrieben, von dem nicht nur das Malergewerbe profitiert. Das einzigartige und länderübergreifende Förderprogramm „Region Aktiv Lübecker Bucht“ bildet dabei einen richtungsweisenden Eckpfeiler für die Entwicklung der nächsten Jahre. Besonders Existenzgründer können davon profitieren. Maler sollten diese Möglichkeit nutzen. So wären Spezialgeschäfte zu aktuellen Themenbereichen (Airbrush, Schimmel – Beseitigung und Korrosionsschutz) denkbar.