Die Normierung durch die RAL-Farben
Das menschliche Auge kann mehr als zehn Millionen Farbtöne wahrnehmen und unterscheiden. Wie kann Mensch demnach vermitteln, welchen Farbton er genau meint? Ein Problem, dem sich das Unternehmen RAL stellte und erfolgreich löste. Maler.org informiert über das Malerbusiness von heute, das ohne die RAL-Farben wohl kaum zu bewältigen wäre!

Die RAL-Farben haben einen interessante Geschichte. Ohne sie wäre die Identifikation von Fabtönen unheimlich schwer. © - wouterh by Flickr.com
Die allgemeine Definition bezeichnet die Normierung von Farbtönen. Sie wurden. Diese Norm ist auf eine RAL-Farben Tabelle von 1927 zurückzuführen, die vom Reichsausschuss für Lieferbedingungen verabschiedet wurde. Der Vorteil, der daraus geschlossen wurde, war, dass zwischen Lieferanten und Zulieferer keine Farbe mehr visuell kommuniziert werden musste. Vielmehr ersetzten das die Kennziffern in einem RAL-Farben Katalog. Anfangs durchnummeriert griff der Ausschuss schon 1940 aufgrund der Fülle an Farben ein dreistelliges Zahlensystem mit einer Buchstabeneinheit auf, das auch heute noch existiert. So bezeichnet beispielsweise die Kennung RAL 7043 aktuelle RAL-Farbe Grau, die heute noch im deutschen Straßenverkehr Standard ist (offizielle Bezeichnung: Verkehrsgrau B) oder RAL 9005 das Tiefschwarz und RAL 3020 die Farbe Rot (Verkehrsrot) in der deutschen Nationalflagge.
Heute leitet das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung die Normierung der RAL Farben.
RAL-Farben und ihre Vorteile im Malergewerbe
Nicht nur in der Logistik kann man mit den RAL-Farben Vorteile erkennen. Möchte man beispielsweise bestimmte Farben im Farbkreis herstellen, kann man mathematisch genau berechnen, in welchem Verhältnis man die verschiedenen Farben mischen müsste, um den gewünschten Farbton exakt zu treffen. Eine RAL-Farbe kann man demnach nicht kaufen – es gibt keine. Man kann sie nur mit anderen Farben der vielen Hersteller erzeugen lassen.
Davon profitieren die Malerbetriebe von heute. Maler lernen in ihrer dreijährigen Ausbildung alle Bereiche der allgemeinen Farblehre und die technische Anwendung von Farbprodukten. Das RAL-System bedeutet in diesem Zusammenhang den Standard für das Malerbusiness, da es mehr als nur oft Anwendung findet, sondern aus dem erfolgreichen Geschäft nicht mehr wegzudenken ist.
Das Malerbusiness ohne RAL-Farben? Nicht auszudenken!
Die RAL-Farben sind aus dem Tagesgeschäft eines Malermeisters nicht mehr wegzudenken. Sie kommen beinahe überall zum Einsatz. Egal, ob es um die Wahl der Wohnzimmer Farben, die Gestaltung im Arbeitszimmer oder Schlafzimmer geht – ein Maler greift immer wieder zu einer umfangreichen Farbpalette, um einen genauen Farbton zu bestimmen. Für den Kunden bedeutet diese Norm eine vereinfachte Kommunikation zum Malerbetrieb. Er muss nicht visuell vermitteln, was er wünscht oder welche Farbgestaltung er sich vorstellt, sondern kann sie einfach exakt bestimmen und mitteilen. Irrtümer sind somit ausgeschlossen. Das trägt ungemein zur Kundenzufriedenheit bei und stärkt das Vertrauen zu den Innungsbetrieben.
Sie suchen den richtigen Farbton für Ihren Wohnbereich? Das exklusive Angebot eines Innungsbetriebes auf Maler.org kann Ihnen bestimmt weiterhelfen.
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