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Wärmedämmung und Dämmstoffe

Die Perimeterdämmung dämmt das Haus von unten

Perimeterdämmung

Perimeterdämmung an der Kelleraußenwand - © Sven Anders by Wikimedia

Eine Perimeterdämmung dämmt den Bereich des Hauses, der sich unterhalb der Erdoberfläche befindet. Sie wird deshalb auch Wärmedämmung aller erdberührenden Bauteile genannt und umfasst sowohl die Dämmung der Bodenplatte, als auch die Dämmung der Kellerwände. Sinnvoll ist es, direkt beim Rohbau diese Wärmedämmung anbringen zu lassen. Will man die Perimeterdämmung aber nachträglich anbringen, verursacht sie mehr Arbeit als beispielsweise eine Dämmung der Fassade, da zuerst das ganze Erdreich rund um das Gebäude wieder entfernt werden muss. Des Weiteren ist eine Dämmung des Kellers besonders sinnvoll, da der Keller das Fundament des ganzen Hauses bildet. Gibt es bei der Kellerdämmung Probleme, kann sich das leicht auf das ganze Gebäude auswirken.

Perimeterdämmung – so wird es gemacht

Eine Perimeterdämmung ist eine Wärmedämmung der Außenwand und bedeutet für den Keller und somit das ganze Haus Wärme und Trockenheit. Deshalb wird diese Art der Wärmedämmung sehr oft nachträglich angebracht, wenn ein feuchter Keller eine nachträgliche Kellerabdichtung von außen nötig macht. Allerdings kann nachträglich nur eine Dämmung der Kellerwände erfolgen, die Bodenplatte mit einer Perimeterdämmung versehen, kann man nur beim Neubau. In der Regel wird die Dämmung nach der Kellerabdichtung mit kunststoffvergüteten Zementschlämmen, die mit einer Bitumenschicht versehen sind, angebracht. Man benutzt in der Regel Dämmplatten wie Polystyrol-Platten oder Schaumglasplatten. Diese Platten müssen wasserfest und druckfest sein, da auf ihnen später der Druck des Erdreichs lasten wird. Vor allem die Perimeterdämmung unter der Bodenplatte muss dem enormen Druck des ganzen Hauses standhalten. Damit später kein Wasser zwischen Dämmung und Hauswand gelangen kann oder sich die Platten unter dem Druck des Erdreiches verschieden, werden diese verklebt.Verschiedene Hersteller bieten solche Dämmplatten an, wie beispielsweise die Firmen Knauf und Sto. Die Knauf Perimeterdämmung Therm Perimaxx oder die Sto-Perimeterplatte EPS eignen sich für den Einsatz sowohl beim Neubau wie auch zur nachträglichen Dämmung. Es gibt sie in verschiedenen Dämmstärken, jedoch sollten wenigstens 10 cm dicke Platten verwendet werden.

Perimeterdämmung vom Profi anbringen lassen

Bevor man mit dem Haus dämmen startet, kann man sich von einem Energieberater umfassend aufkläre und beraten lassen. Er kann auch anhand von Messungen die Wärmedämmung berechnen und über die entstehenden Kosten für die Perimeterdämmung Auskunft geben. Will man für die Wärmedämmung die Kosten minimieren, kann man einen Antrag auf staatliche Fördergelder stellen. Die KfW-Bank fördert im Zuge der Energieeinsparverordnung (EnEV) das Anbringen von Wärmedämmmaßnahmen.
Wenn Sie eine Perimeterdämmung an ihrem Haus befestigen lassen möchten, vertrauen Sie auf das Know-how und die Fertigkeiten eines Spezialisten. Die Dämmung der Kelleraußenwand ist kein Betätigungsfeld für Hobby-Heimwerker! Lassen Sie sich hier auf Maler.org unverbindliche und kostenlose Angebote zur Wärmedämmung erstellen.

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