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Putz und Verputzen

Putzarten – Weil Putz nicht gleich Putz ist

unterschiedliche Putzarten im Innenausbau verfügbar

unterschiedliche Putzarten im Innenausbau verfügbar - © Rainer Sturm by pixelio.de

Haus- oder Wohnungsbesitzer sind oft erstaunt, wenn Sie Maler mit dem Auftrag „Rauputz“ betrauen und dann zwischen Dutzenden von Putzarten auswählen sollen.

Der Spezialmörtel dient je nach Einsatzgebiet als Untergrund zum Fliesen, Streichen oder Tapezieren, reguliert die Raumfeuchtigkeit, dämmt, wirkt wasserabweisend und gewährleistet das ästhetische Erscheinungsbild des Mauerwerks.

Experten unterscheiden zwischen mineralischen und Kunststoffputzen. An diesem Punkt aber setzten die meisten Kategorisierungen erst an: Verarbeitung, Material, Verwendung, DIN-Norm – es gibt zahlreiche Untergruppen. Am günstigsten erscheint die Einteilung der Putzarten nach Eigenschaften.

Die fünf gängigsten Putzarten

Kalkputzmörtel vereint eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften. Aufgrund seiner feuchtigkeitsregulierenden Wirkung eignet er sich für gesundes und giftfreies Wohnen. Da Kalk Bakterien und Pilze abtötet und Schadstoffe aus der Luft absorbiert, können auch Allergiker in kalkverputzten Zimmern aufatmen. Den einzigen Nachteil stellt sein langsames Abbinden dar und die Notwendigkeit, ihn in zwei Lagen aufzutragen.

Weniger aufwändig ist das Aufbringen von Zementmörtel. Er eignet sich neben Innen- und Außenbereichen vor allem für Nassräume, ist robust und frostbeständig.

Bei Kalkzementputz – dem Allrounder unter den Putzarten – hat man es mit einem Gemisch aus Kalkputz und Zementputz zu tun. Sein Zementanteil sorgt für lange Beständigkeit, während der Kalkanteil die angenehme Verarbeitung garantiert.

Nur für den Innenbereich sollte man Gipsputz verwenden. Wie Kalkputz reguliert er die Luftfeuchtigkeit und ist – als Naturprodukt – vor allem ökologisch empfehlenswert.
Sehr ähnlich sind sich Gipsmörtel und Antihydritputz. Allerdings wird Letzterer hauptsächlich bei Estrichen verwendet.

Der leicht zu verarbeitende organische Kunstharzputz haftet quasi auf jedem Untergrund, ist regendicht und damit auch für den Außenbereich geeignet. Der Farbton bleibt über mehrere Jahre erhalten. Gleichzzeitig ist Kunstahrzputz sehr elastisch, fest und wird deshalb häufig als Oberputz verwendet.

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Eine Antwort zu "Putzarten – Weil Putz nicht gleich Putz ist"
  • Annett 6. Dezember 2010 um 19:54

    Lesenswerter Post! Ich werde da noch mal genauer recherchieren!

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