Qualitätsunterschiede bei Tapeten
Maler.org informiert Sie! Die Qualitätsunterschiede bei Tapeten sind nicht außer Acht zu lassen. Ein Fachmann kann Sie beraten, welche Tapete sich für Ihre Ansprüche am besten eignet. Nicht jede Tapete kann ihnen das Gleiche bieten. Es hängt gänzlich davon ab, wo sie zum Einsatz kommt und welchen Einflüssen sie ausgesetzt ist.

Es gibt erheblich viele Qualitätsunterschiede bei Tapeten. Lassen Sie sich am besten vom Fachmann beraten, welche es werden soll. - © William Morris by Wikimedia
Es existiert eine Vielzahl an unterschiedlichen Tapeten – Textiltapete, Vinylttapete, Seidentapete, Vliestapete oder der Klassiker Rauhfasertapete. Selbst Flüssigtapete wird mittlerweile von Fachbetrieben gern verwendet. Schon im Bereich der Raufasertapeten existieren verschiedene Variationen in Hülle und Fülle, die einen schon einmal überfordern kann. Doch woran erkennt man eine gute und eine qualitativ schlechte Tapete? Welche Kriterien entscheiden, ob es sich um eine sinnvolle Investition handelt?
Qualitätskriterien bei Tapeten
Bei der Auswahl der Wandtapeten sollte als Erstes auf das Untergrundmaterial geachtet werden. Da Tapeten im Allgemeinen aus mehreren Schichten bestehen, handelt es sich bei der untersten Schicht zumeist um Papier. Die Art des Papiers, seine Zusammensetzung, die Stärke und das Gewicht entscheiden maßgeblich, wie reißfest das Gesamtprodukt ist. Um so strapazierfähiger Tapeten sind, desto geringer ist der Verschleiß.
Das Druckverfahren
Auch das Druckverfahren hat maßgeblichen Einfluss auf die Qualität der Tapeten. Jede Tapetenart hat unterschiedliche Anforderungen an das Druckverfahren. Bei der Tapetenherstellung kommt das Rotationsdruckverfahren zur Anwendung. Dabei handelt es sich um einen Endlosdruck, der je nach Muster beliebig variiert werden kann. Grundsätzlich wird beim Rotationsdruckverfahren in 3 Varianten unterschieden:
- Siebdruckverfahren: Mithilfe eines Siebs wird die Farbe auf die Tapete gedruckt. Das Sieb ist auf der Farbwalze befestigt
- Flexodruckverfahren: Bei diesem Hochdruckverfahren wird die Farbe über mehrere Walzen auf die Tapete gepresst
- Tiefdruckverfahren: Die Walze übernimmt die Farbe direkt aus einer vertieften Partie und überträgt sie auf die Tapeten.
Gerade bei Spezialtapeten wie beispielsweise aus Vinyl entscheidet das Druckverfahren über die Qualität der Ware.
Die Druckfarben
Die verwendeten Druckfarben haben Einfluss auf die Optik der Tapeten. Je besser die Druckfarbe, desto farbintensiver und lichtbeständiger ist das Produkt. Schlechte Farben dagegen verblassen schnell oder vergilben.
Die Anzahl der Druckfarben bestimmt die Intensivität. Je mehr Farben verwendet werden, desto verschiedener sind die Farbnuancen der Tapeten. Außerdem lassen sich besser unterschiedliche Schattierungen darstellen. Besonders bei den Tapeten der 70er, mit ihren großen floralen Mustern ist dies sehr wichtig.
Die Oberflächenstruktur
Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Oberflächenstruktur oder die Oberflächenbeschichtung. Sie hat Einfluss auf das Streichverhalten von Oberflächenfarbe. Auch bei der Reparatur von Tapeten ist ein feste Oberflächenstruktur hilfreich, denn so kann die Tapete leichter instandgesetzt werden lassen. Behandelte Oberflächen können außerdem resistent gegen Feuchtigkeit und Nässe sein. Weiterhin sind sie extrem strapazierfähig und eignen sich besonders für viel frequentierte Bereiche. Auch der sogenannte Strip-Effekt ist ein Qualitätsmerkmal. Dadurch lassen sich die Tapeten entfernen, ohne das Rückstände hinterlassen werden.
Wenn Sie mehr über die Qualitätsunterschiede von Tapeten wissen möchten, kann Ihnen ein Fachmann wertvolle Ratschläge geben. Hier auf Maler.org können Sie sich Angebote von Malern aus Ihrer Region einholen.
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