Sanierputz schützt bei feuchten Wänden
Feuchte Wände? Schimmel an der Wand? Nasses Mauerwerk? Nach einer grundlegenden Mauerwerkstrockenlegung kann ein Sanierputz dabei helfen, erneute Durchfeuchtung zu vermeiden. Auf welche Weise? Das erfahren Sie hier!
Hat man feuchte Wände, hilft ein Sanierputz. Dieser eignet sich zur Sanierung feuchter Wände, da er diffusionsoffen, aber dennoch wasserabweisend ist und Salze speichern kann. Sanierputze werden angewandt, wenn die Wände so feucht sind, dass der vorhandene Putz abplatzt und Salze auskristallisieren. Sobald sich feuchte Stellen an den Wänden gebildet haben, sollte man handeln. Tut man dies nicht, sammelt sich immer mehr Wasser im Mauerwerk, was langfristig die Bausubstanz zerstört.
Sanierputz hilft auch gegen Schimmel
Ein feuchter Keller wegen aufsteigendem Grundwasser oder eine feuchte Wand aufgrund eines Rohrbruchs – bevor man den Sanierputz aufträgt, muss zuerst die Ursache des Wasserschadens beseitigt werden. Will man den Keller trockenlegen, sollte man eine Horizontalsperre einbauen oder den Keller von außen abdichten lassen und eine Drainage legen. Danach kann man mit einem Sanierputz den Keller neu verputzen. Er kann auch angewendet werden, um eine Schimmelbildung bei feuchten Wänden zu verhindern.
Ist die Durchfeuchtung der Wand allerdings sehr hoch, können Sanierputze auch nicht mehr viel ausrichten. Dann muss zuerst eine Mauertrockenlegung in Angriff genommen werden. Die für eine Mauertrockenlegung anfallenden Kosten sind zwar wesentlich höher als die für einen Sanierputz, jedoch gibt bei starker Nässe in der Wand keine Alternative.
So wird Sanierputz angewandt
Wenn man mit Sanierputz seine Wände verputzen oder auf diese Weise den Keller trockenlegen will, kann man verschiedene Produkte im Baufachhandel oder Onlineshop erwerben, wie beispielsweise den BASF Rajasil Sanierputz SP oder den Sanierputz StoMurisol SP. Am Besten achtet man auf das Prüfsiegel „Sanierputz WTA“, welche von der Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege zertifiziert wurden. Der Preis für einen 25-kg-Sack liegt – je nach Marke – bei etwa 20 bis 50 Euro. Er ist leicht zu verarbeiten: Zuerst wird der Putz in einem sauberen Behälter mit der vorgegebenen Menge Wasser vermischt, dann kann die erste Schicht Putz mit einer Kelle an die vorgesehene Wand aufgebracht werden. Dort sollte zuvor der Altputz entfernt worden sein. Noch bevor der Sanierputz getrocknet ist, folgt eine zweite Schicht. Wenn diese leicht angetrocknet ist, wird der Putz mit einem mit kreisenden Bewegungen geglättet. Wenn er etwa zwei Wochen später durchgetrocknet ist, kann er mit einer Mineralfarbe überstrichen werden. Man kann Sanierputz innen und außen benutzen.
Wenn Sie unsicher sind, ob sie Ihre feuchte Wand mit einem Sanierputz behandeln sollen, oder ob eine Mauerwerkstrockenlegung von Nöten ist, lassen Sie sich vom Spezialisten beraten. Auf Maler.org können Sie sich unverbindliche, kostenlose Angebote erstellen lassen.
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