Schimmelsanierung – Den gefährlichen Schimmel richtig bekämpfen
Ein Haus, eine Wohnung oder auch nur ein einzelner Raum können so stark von Schimmel befallen sein, dass eine Schimmelsanierung nötig wird. Aufgrund eines Hochwasserschadens beispielsweise, bei dem das Haus über einen längeren Zeitraum im Wasser gestanden hat, ist es möglich, dass die Wände so durchfeuchtet sind, dass sich flächig Schimmelpilz bildet und man Schimmel an der Wand hat. Auch wenn man den Schimmelbefall nicht direkt nach dem Entstehen der ersten Schimmelflecken bekämpfen lässt, wird man eine Schimmelsanierung durchführen müssen, um die befallenen Räume wieder nutzbar zu machen. Die aggressiven Sporen des Pilzes schädigen nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Bausubstanz.
Schimmelsanierung – wann ist sie nötig?
Schimmel kann in jedem Raum des Hauses auftreten. Bei Schimmel in der Garage oder im Keller kann hochdrückendes Grundwasser eine Ursache dafür sein. Bei diesen in der Regel unbeheizten und kühlen Räumen schlägt sich Feuchtigkeit an den Wänden nieder und kann nicht verdunsten. Hat man Schimmel in der Küche oder im Bad, kann eine mögliche Ursache die hohe Luftfeuchtigkeit dieser Räume sein, in denen viel Wasserdampf durch Kochen, Duschen und Waschen entsteht. Bleibt die Schimmelbildung unbemerkt, wachsen die Parasiten rasant. Ein Schimmel Gutachter kann mithilfe modernster Technik die Konzentration der Schimmelsporen in der Luft und die Art des Schimmels bestimmen. Schwarzer Schimmel muss wegen seiner schleimartigen Konsistenz anders beseitigt werden als beispielsweise trockener Schimmel. Der Spezialist wird dann anschließend einen Plan aufstellen, wie der gefährliche Parasit richtig, gesundheitsschonend und dauerhaft entfernt werden kann.
Schimmelsanierung – wie wird sie gemacht?
In vielen Städten wird die Schimmelsanierung von Malerbetrieben angeboten. Auch unter den Malern in Berlin gibt es entsprechende Fachbetriebe, die auf die schonende Entfernung von Schimmel spezialisiert sind. Der Schimmel Sanierung geht die Ursachenbeseitigung voraus. So wird gewährleistet, dass sich nach der anschließenden Sanierung der Wohnung kein neuer Schimmel mehr bilden kann. Dazu muss nicht nur die Tapete an der betroffenen Stelle entfernt werden, sondern auch der Putz. Das Mauerwerk muss dann getrocknet werden. Die Mauerwerkstrockenlegung mittels Injektionsverfahren oder aber mit großen Raumentfeuchtern ist eine Möglichkeit, die Wände soweit zu trocknen, dass anschließend ein neuer Putz auf die befallene Wand aufgetragen werden kann. Ein Mineralputz, wie ihn beispielsweise die Firmen Sto oder HAGA anbieten, verhindert durch seine antifungizide Wirkung eine Neubildung des Schimmels.
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Schimmel und Pilze können aus einem Neubau sehr schnell eine Ruine machen. Zusatzlich können Mauerschäden für die Feuchtigkeit und somit fur die Schimmel- und Pilzbildung verantwortlich sein.