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Wärmedämmung und Dämmstoffe

Wärmedämmung berechnen – der erste Schritt zum Energiesparen

Waermedaemmung berechnen

Die Wärmedämmung zu berechnen ist sehr komplex und gehört in die Hand eines Fachmans - © jojonks by Flickr.com

Eine Wärmedämmung des Hauses ist mittlerweile Standard. Steigende Energiepreise aber auch gesetzliche Vorgaben, wie sie in der Energieeinsparverordnung festgelegt worden sind, machen sie unumgänglich. Die Dämmung des Daches ist beispielsweise bis Ende des Jahres 2011 für die meisten Wohn- und Bürogebäude zwingend erforderlich. Aber es ist im Interesse jedes Hausbesitzers eine Wärmedämmung anbringen zu lassen, denn schon nach wenigen Jahren haben sich die Ausgaben amortisiert. Um einen Überblick über eine anstehende Dämmmaßnahme zu bekommen, sollte man von einem Fachmann, wie einem Wärmedämmungs Gutachter, die Wärmedämmung berechnen lassen.

Wärmedämmung berechnen – was gehört dazu?

Will man die Wärmedämmung berechnen lassen, müssen zwei verschiedene Dinge berücksichtigt werden. Zum einen ist das der U-Wert, mit dem der Ist-Zustand der Wärmedämmung berechnet wird. Zum anderen müssen die eigentlichen Kosten für die Dämmung berechnet werden. Beide Werte werden zur Berechnung der Gesamtkosten benötigt.

Wärmedämmung berechnen: Der U-Wert

Der U-Wert, auch Wärmedurchlasskoeffizient, zeigt die Wärmeleitfähigkeit eines Materials an und berechnet sich aus der Wärmeleitfähigkeit des Materials geteilt durch seine Dicke. Vereinfacht kann man sagen: je niedriger der U-Wert, desto schlechter ist die Wärmeleitung und um so besser die Wärmedämmung des Materials. Ein Berater kann mit einer speziellen Wärmebildkamera eine Thermografie-Aufnahme des Gebäudes anfertigen. Anhand der so gewonnenen Bilder kann er die Schwachstellen feststellen und die neue Wärmedämmung so planen, dass diese behoben werden.

Wärmedämmung berechnen: Die Kosten für die Wärmedämmung

Will man die Wärmedämmung nicht selber anbringen muss man neben den Kosten für Material auch die der Arbeitskraft mit in die Berechnungen einbeziehen. Zuerst muss natürlich entschieden werden ob man eine Dämmung der Fassade, beispielsweise mit einem Wärmedämmverbundsystem, oder ob man eine Innendämmung von Außenwänden durchführt. So liegen beispielsweise die Kosten für einfachen Klemmfilz niedriger als die einer Kerndämmung. Eventuell wird nur das Dach beziehungsweise der Keller gedämmt. Letzteren kann man von außen mit einer Perimeterdämmung schützen. Dafür muss allerdings das Erdreich rund um das Gebäude entfernt werden, sodass hier beträchtliche Kosten durch die Aushubarbeiten entstehen.
Auch ist die Dämmung der obersten Geschossdecke ist günstiger als eine Wärmedämmung der Fassade. All diese Faktoren wird der Berater mit in seine Berechnungen einfließen lassen und so zu einer Gesamtsumme der Kosten kommen.

Wärmedämmung berechnen lassen und Geld einsparen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) sowie einige weitere Banken vergeben zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse zur Wärmedämmung. Durch solche Förderungen lässt sich ein Teil der Kosten sparen. Werden diese Zuschüsse beim Wärmedämmung berechnen mit eingebracht, ergibt sich für den Bauherren ein viel günstigerer Wert. Es ist sogar möglich, bestehende Häuser so umzubauen, dass sie den Kriterien der KfW-Bank entsprechend Niedrigenergiehäuser werden. Die Bank hat für diese Häuser die Standards KfW 55 und KfW 60 eingeführt, die mittlerweile allgemein anerkannt sind. Der Wärmedämmungs Gutachter wird in seiner Beratung auch diese Zuschüsse ansprechen und beim Beantragen der Fördermittel helfen.
Wenn die Wärmedämmung berechnet ist, kann der Berater auch einen Fachmann empfehlen, der die Arbeiten im Anschluss durchführen wird. Viele Maler haben sich auf Wärmedämmungsarbeiten spezialisiert und können die Wärmedämmung der Fassade vornehmen.
Lassen Sie sich unbedingt von einem Spezialisten beraten. Er wird für Sie die Wärmedämmung berechnen. Kostenlose Angebote zur professionellen Durchführung aller Wärmedämmarbeiten an Ihrem Haus bekommen Sie exklusiv hier bei Maler.org.

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