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Wärmedämmung und Dämmstoffe

Wärmedämmverbundsystem – Fachverband gibt Unterstützung

Eine gute Wärmedämmung schützt nicht nur die Bausubstanz des Gebäudes und senkt  die Heizkosten, sondern steigert auch das Wohlbefinden der Einwohner. Zur Isolierung der Außenwände wird oft ein Wärmedämmverbundsystem eingesetzt. Wie funktioniert aber diese Dämmart genau? Und mit welchen Kosten müssen Sie dabei rechnen? Auf Maler.org erfahren Sie mehr dazu!

Wärmedämmverbundsystem

Ein Wärmedämmverbundsystem kann von einem Fachmann an die Fassade gedübelt oder geklebt werden. - © Claudia Zantopp by pixelio.de

Die EnEV stellt viele Eigenheimbesitzer vor große Probleme. Sie werden angehalten, den Energieverbrauch ihrer Häuser teilweise deutlich zu reduzieren. Neben effektiven Heizungs- und Lüftungssystemen, modernen Fenstern und Türen sollten die Bauherren daher auch eine klassische Wärmedämmung anbringen. Hierfür existieren unterschiedliche Systemlösungen, die von einer großen Anzahl an Herstellern angeboten werden. Als durchaus wirkungsvoll, jedoch nicht ganz kostengünstig, hat sich das Prinzip des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) bewährt. Bei Neubauten ist diese Art der Fassadendämmung mittlerweile Standard.

Was ist ein Wärmedämmverbundsystem?

Ein Wärmedämmverbundsystem ist eine Art Außenhaut, die aus Dämmplatten besteht, welche von außen an die Hausfassade gedübelt oder geklebt werden. Als Dämmstoffe kommen synthetisch anorganische Materialien, wie Mineral- oder Glaswolle, synthetisch organische Stoffe, wie Polystyrol, Polyurethan oder natürliche Materialien, wie Holzfasern, Hanf oder Kork zum Einsatz. Auch die häufig im Bereich der Wärmedämmung eingesetzten Kalziumsilikatplatten kommen im Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz.

Wärmedämmverbundsystem und seine Kosten

Die Kosten für ein WDVS sind deutlich höher als bei einer Innendämmung. Während für ein einfaches Verputzen der Außenwand mit Wärmedämmputz 50 EURO je Quadratmeter veranschlagt werden müssen, liegen bei einem Wärmedämmverbundsystem die Preise bei circa 90 EURO je Quadratmeter. Je nach baulicher Gegebenheit können sich die Kosten jedoch noch erhöhen. Auch ein Vergleich der Wärmedämmverbundsystem-Hersteller lohnt sich meist, da die Angebote sich teilweise deutlich unterscheiden. Daher empfiehlt es sich, einen Berater für Wärmedämmung zu beauftragen, der sich die Gegebenheiten vor Ort ansehen und dann ein individuelles Angebot erstellen kann. Schwierig und somit kostenintensiv wird ein Wärmedämmverbundsystem-Aufbau, wenn aufgrund bautechnischer Maßgaben oder Denkmalschutzauflagen Spezialanfertigungen zum Einsatz kommen müssen. Besonders Fachwerkhäuser in historischen Stadtkernen können hiervon betroffen sein.

Wärmedämmverbundsystem – Profis unterstützen umfassend

Wer darüber nachdenkt, seine Außenfassade mit einem solchen Wärmedämmverbundsystem versehen zu lassen, kommt ohne eine umfangreiche Beratung nicht aus. Qualifizierte Innungsfachbetriebe, die auf diesem Portal zu finden sind, unterstützen Sie sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch der Kostenschätzung und beraten über die Vor- und Nachteile. Nur so können Ineffektivitäten durch eine mangelhafte Montage vermieden werden. Außerdem können die Fachspezialisten die Wärmedämmverbundsystem Dicke und somit auch die Kosten der Wärmedämmung berechnen. Nehmen Sie am besten gleich Kontakt auf und lassen Sie sich individuelle Angebote erstellen!

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