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Zimmer streichen – ein Kinderspiel? Welche Probleme auftauchen können & wie ein Meisterbetrieb Abhilfe schafft

Sie möchten renovieren? Sie fragen sich: „Wie soll ich mein Zimmer streichen?“, und studieren Farbkarten oder Zeitschriften? Anregungen zur Gestaltung finden Sie hier zuhauf. Aber bedenken Sie auch die dafür notwendigen Arbeiten? Wie schnell beim Zimmer streichen Schwierigkeiten auftreten, für deren Lösung es wirkliche Fachkenntnisse braucht, erklärt Ihnen Maler.org.

Vor dem Zimmer streichen muss der Raum mit Folie abgedeckt werden. © Rainer Sturm / pixelio.de

Vor dem Zimmer streichen muss der Raum mit Folie abgedeckt werden. © Rainer Sturm / pixelio.de

Wer nach Ideen sucht, wie er ein Zimmer streichen kann, findet verschiedene Beispiele zur Farbgestaltung in Möbelkatalogen und -ausstellungen. Kreative Anregungen erhalten Sie aber auch im Gespräch mit einem Malermeister. Mit Fachkenntnis und Erfahrung kann er Problemlösungen anbieten und Sie zu Themen wie Raum-spezifischer Farbwirkung oder Kombinationsmöglichkeiten individuell beraten. Sollten Sie bereits ein klares Bild von der künftigen Wandgestaltung haben, setzt er Ihre Ideen natürlich auch gern fachgerecht um. Vor allem aber kann er Ihre Zimmer streichen und Ihnen ein optimales Endergebnis bieten – schneller und akkurater, als es Ihnen als Laie möglich wäre. Warum sich das Beauftragen eines Fachbetriebes auch für Routine-Arbeiten, besonders aber im Falle von unvorhergesehenen Komplikationen lohnt, erfahren Sie im Folgenden auf Maler.org.

Zimmer streichen: Warum es sich lohnt, einen Malermeister zu beauftragen

Ob Sie nun dem Kinderzimmer ein neues farbiges Antlitz verleihen oder Ihr Wohnzimmer streichen möchten – die Auswahl der Farbe und die Entscheidung für ein bestimmtes Wanddesign machen nur einen sehr kleinen Teil des Prozesses aus. Schon im Zuge notwendiger Vorarbeiten zeigen sich die Vorzüge eines geprüften Malermeisters: Schnell und sauber widmet er sich dem Verspachteln von Löchern und Rissen in der Tapete und schleift die Spachtelmasse nach ausreichender Trocknungszeit sorgfältig ab. Selbst so scheinbar einfache Arbeitsschritte wie das Abkleben von Tür- und Fensterrahmen, Fußbodenleisten oder Steckdosen wird ein Profi deutlich effizienter vornehmen können als ein Laie. Auch garantiert Ihnen ein Fachbetrieb den gleichmäßigen und deckenden Farbauftrag, den Sie sich wünschen. Schließlich sollen beim Zimmer streichen Muster nur gewollt entstehen und nicht durch unregelmäßige Farbverläufe oder einen fleckigen Untergrund. Zudem profitieren Sie von der professionellen Ausstattung eines Malermeisters und seiner Qualifikation, das geeignete Werkzeug für jede Aufgabe auszuwählen.

Diese Annehmlichkeiten begründen bereits den Nutzen eines beauftragten Fachbetriebes. Spätestens jedoch, wenn sich überraschend Probleme einstellen, können Fachkenntnisse Ihnen viel Zeit, Mühe und auch Geld ersparen. Wissen Sie zum Beispiel, wie sie prüfen, ob ein alter Anstrich überhaupt als Untergrund für eine neue Farbe geeignet ist? Denn dies kann ein entscheidendes Kriterium für das Gelingen oder Misslingen einer Renovierung sein, wie Sie in den folgenden Abschnitten lesen werden.

Problemfall Leimfarbe: Wie Komplikationen das Zimmer streichen erschweren

Leimfarbe ist wasserlöslich und daher eine gern genutzte Lösung für feuchte Räume. In Bad und Küche beispielsweise nehmen ihre Bestandteile überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und geben sie bei Bedarf wieder ab. Dies unterstützt die Regulierung des Raumklimas auf angenehme Weise. Wie der Name vermuten lässt, ist in dieser Farbe Leim als Bindemittel enthalten. Wasser fungiert als Lösemittel; daher sorgt eine mit Leimfarbe bestrichene Wand für einen deutlich erhöhten Arbeitsaufwand bei einer Renovierung:

  • Denn soll hier handelsübliche Dispersionsfarbe zur Anwendung kommen, muss die Leimfarbe erst vollständig abgewaschen werden. Gerade wenn Sie eine Decke streichen möchten, kann diese Arbeit äußerst mühselig sein. Sie ist jedoch notwendig, denn die Feuchtigkeit in der Dispersionsfarbe würde die Bindung der Leimfarbe aufbrechen. Damit würde sich der neue Farbanstrich schon nach kurzer Zeit in kleinen bis größeren Stücken wieder von der Wand lösen.
  • Um dem noch entscheidender vorzubeugen, sollte die Fläche noch vor dem Neuanstrich zusätzlich mit einer Grundierung behandelt werden.

Wenn Rost-, Nikotin- oder Wasserflecken die Wand verunzieren

Ein häufig auftretendes Problem in Mietwohnungen sind stellenweise Verfärbungen der vorhandenen Tapeten. Flecken an tapezierten Wänden können viele Ursachen haben: Sie sind womöglich die Hinterlassenschaften eines rauchenden Vormieters. Oder sie treten als Folge von Wasserschäden auf. Wenn Sie trotz solcher Makel das Zimmer nur streichen und nicht neu tapezieren möchten, sind spezielle Materialien sowie Fachkenntnisse über deren fachgerechte Anwendung notwendig. Eine gut deckende Wandfarbe allein genügt meist nicht.

ACHTUNG: Hartnäckige Rost- oder Nikotinflecken müssen vor dem eigentlichen Farbauftrag mit einer Grundierung wie Isolierfarbe überdeckt oder anderweitig behandelt werden. Anderenfalls schimmern die Verfärbungen schon bald durch die neue Farbe hindurch. Eine gemusterte Tapete, vor allem solche mit deutlichen Unterschieden in den einzelnen Farbtönen, kann ein ähnlich schwer zu überdeckendes Problem darstellen.

Putz und Fliesen überstreichen

Je nachdem welches Zimmer Sie streichen möchten, kann Sie auch der Wandbelag vor eine Herausforderung stellen. Sie möchten beispielsweise im Eingangsbereiche eine verputzte Wand oder in der Küche den Fliesenspiegel mit Farbe neu gestalten? Dann werden Sie feststellen, dass hier besondere Anforderungen erfüllt werden müssen. Es gilt nicht nur, ein geeignetes Produkt auszuwählen. Auch müssen gerade solche Untergründe gut vorbehandelt werden.

  • Schwierig wird es zum Beispiel, wenn die verputzte Wand bereits einmal mit minderwertiger Farbe bestrichen worden ist oder der Tiefengrund vergessen wurde. Hier ist erst eine Nachbehandlung dieser Fehler notwendig, damit die Wand einen erneuten Farbauftrag auf Dauer halten kann.
  • Gerade beim Streichen von Fliesen kann es außerdem zu unsauberen Arbeitsergebnissen kommen: So muss sorgfältig darauf geachtet werden, die Fugenmasse nicht mit der Farbe zu verunzieren. Mit einer Farbrolle wird dies zu einer Herausforderung. Wenn aus diesem Grund stattdessen ein kleiner Pinsel verwendet wird, ist es wiederum schwierig, einzelne Pinselstriche nicht sichtbar werden zu lassen.

Diese Problemfelder stehen beispielhaft für die ebenso vielfältigen wie zahlreichen Probleme, die bei einer Renovierung mittels Farbe möglich sind. Informieren Sie sich daher nicht nur über Designideen und neue Trends in der Wandgestaltung; sondern lassen Sie sich auch ausführlich zu den anstehenden Arbeiten beraten.

Fazit

Beim Zimmer streichen treten nicht selten Komplikationen auf, die zur Problemlösung nach Fachkenntnis und Erfahrungswerten verlangen. Aber auch bei der Ausführung von Routine-Arbeiten kann ein ausgebildeter Malermeister Ihnen viel Zeit, Mühe und Kosten ersparen. Suchen Sie also gleich hier auf Maler.org nach einem Meisterbetrieb aus Ihrer Region und lassen Sie sich unverbindliche Angebote vorlegen.