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Putz und Verputzen

Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2026
Lesedauer: 13 Minuten

Putz wirkt auf den ersten Blick oft wie ein unauffälliger Arbeitsschritt beim Bauen. Tatsächlich ist aber er für die Funktion, den Schutz und die Haltbarkeit eines Gebäudes von großer Bedeutung. Er verbessert nämlich nicht nur das optische Erscheinungsbild, sondern schützt die Bausubstanz auch vor Feuchtigkeit und anderen Einflüssen, gleicht Unebenheiten aus und schafft eine gute Grundlage für weitere Beschichtungen. Je nach Material kann Putz außerdem das Raumklima positiv beeinflussen, indem er Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Darüber hinaus beeinflusst Putz bauphysikalische Eigenschaften wie Diffusionsverhalten, Oberflächenfestigkeit und in gewissem Maß auch den Wärme-, Brand- und Schallschutz. Ohne einen passenden Putzaufbau funktionieren daher weder eine dauerhaft widerstandsfähige Fassade noch Innenräume, die langfristig nutzbar, geschützt und wohnlich sind.


Was ist Putz?

Unter Putz versteht man eine im frischen Zustand pastöse, meist körnige Masse, die direkt auf den Untergrund aufgetragen wird und dort aushärtet. Erst durch diese Verfestigung am Bauteil erhält der Putz seine endgültigen Eigenschaften, etwa in Bezug auf

  • Druckfestigkeit,
  • Haftzugfestigkeit,
  • Wasseraufnahme und
  • Diffusionsverhalten.

Das Verputzen bezeichnet dabei den gesamten handwerklichen Prozess von der Vorbereitung des Untergrunds über das Auftragen des Unterputzes bis hin zur Gestaltung des Oberputzes mit Struktur und Farbe.


Welche Normen gelten beim Verputzen?

  • DIN EN 13914‑1 und DIN EN 13914‑2: regeln Planung, Zubereitung und Ausführung von Außen‑ bzw. Innenputzen
  • DIN 18550‑1 und DIN 18550‑2: nationale Ergänzung zur EU‑Norm, konkretisieren u. a. Putzdicken und Anwendungsbereiche
  • DIN 18202: legt zulässige Maß‑ und Ebenheitstoleranzen fest
  • DIN 55699: beschreibt die fachgerechte Verarbeitung von außenliegenden Wärmedämm‑Verbundsystemen (WDVS) mit Putzoberfläche

Putzarbeiten in Deutschland 



Warum ist Putz so wichtig? 

  • Schutz der Bausubstanz: Putz bewahrt das Mauerwerk vor Witterung, Feuchtigkeit und mechanischen Schäden.
  • Wohnkomfort & Raumklima: Moderne Putze sind atmungsaktiv. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie bei Bedarf wieder ab. Das sorgt für ein gesundes Raumklima.
  • Basis für Design: Putz gleicht Unebenheiten aus und schafft die perfekte Grundlage für Anstriche, Tapeten oder edle Dekorputze.

Wie wird verputzt? 

Das Verputzen von Wänden ist ein mehrstufiger Prozess, bei dem jede Schicht eine entscheidende Funktion übernimmt. Ein dauerhaft schöner und schadensfreier Wandaufbau beginnt dabei immer mit einem fachgerecht verarbeiteten Grundputz. Dieser dient dazu, Fugen, Löcher sowie Risse zu schließen und eine tragfähige, ebene Oberfläche für spätere Dekorputze oder Anstriche zu schaffen. Damit der Grundputz richtig aufgetragen werden kann, muss der Untergrund sauber, fest und frei von losen Teilen sein. Je nach Saugfähigkeit des Mauerwerks ist eine Vorbehandlung mit Tiefgrund oder Putzhaftgrund unerlässlich.

In diesen 3 Schritten wird Putz aufgetragen

  1. Vorbereitung: Putzschienen dienen als Orientierung für eine gleichmäßige Stärke der Putzschicht, während eine Wasserwaage die exakte Ausrichtung kontrolliert.
  2. Auftrag: Der vorbereitete Mörtel wird gleichmäßig auf die Wand gebracht, mit der Kelle verteilt und mit einem Spachtel glattgezogen. Das richtige Timing bei den Trocknungsphasen ist hierbei entscheidend für die Stabilität.
  3. Gestaltung: Auf dieser Basis erfolgt die Endbeschichtung. Während Spachtelputz in dünnen Lagen aufgezogen wird, lassen sich Streich- oder Rollputze zeitsparend wie Farbe mit Pinsel oder Rolle aufbringen.

Kommt es im Laufe der Zeit zu Schäden, muss man zunächst lose Bereiche und alten Putz entfernen. Um den Außenputz ausbessern zu können, werden Risse aufgeweitet, entstaubt und grundiert. Erst nach dieser Vorbereitung wird die neue Putzmasse bündig eingearbeitet und an die bestehende Oberflächenstruktur angepasst.

Welche Werkzeuge braucht man zum Verputzen? 

  • Abdeckmaterial
  • Schwammbrett
  • Kelle
  • Spachtel
  • Wasserwaage
  • Richtlatte
  • Putzschienen
  • Rührgerät oder Mischer
  • Reibebrett/Glättkelle

Wie lange muss Putz trocknen?

Putz braucht je nach Art, Dicke und Raumklima mehrere Tage bis Wochen zum Trocknen. Als grobe Faustregel gilt oft etwa 1 Tag pro Millimeter Putzdicke. Wichtig ist, den Putz erst weiter zu bearbeiten, wenn er vollständig trocken ist, damit keine Risse oder Haftungsprobleme entstehen.



Material: Die wichtigsten Putzarten im Überblick

Je nach Material bringt Putz ganz unterschiedliche Eigenschaften mit sich: von besonders robust bis feuchteregulierend oder diffusionsoffen. Die richtige Auswahl der Putzart entscheidet also darüber, wie gut eine Oberfläche geschützt ist und wie das Raumklima später ist.

Mineralischer Putz

FLÜCHTIGE ORGANISCHE VERBINDUNGEN KÖNNEN GESUNDHEITSSCHÄDLICH SEIN
Putze können Schadstoffe an die Luft abgeben, was allerdings durch strengere Grenzwerte verhindert werden soll. [1] Wenn Sie aber auf eine sichere natürliche und nachhaltige Lösung setzen möchten, sind Sie mit Mineralputzen aus Kalk oder Lehm gut beraten. Sie sind von Natur aus schadstoffarm, recycelbar und helfen dabei, die Feuchtigkeit im Raum auf natürliche Weise zu regulieren. So entsteht ein mineralischer Wandaufbau, der zu einem gesunden, schimmelresistenten und umweltbewussten Zuhause beiträgt.

pastöser Putz (früher Kunstharzputz)

  • Dispersionsputz
  • Silikonharzputz
  • Buntsteinputz 

Spezialputze für besondere Anforderungen

  • Sanierputz für feuchte Wände
  • Dämmputz zur Isolierung
  • mineralischer Fassadenputz mit Silikat-Bindemittel

Dekorputze bzw. Strukturarten

Bei Dekorputz handelt es sich um die Oberflächenarten beziehungsweise Oberputzstrukturen, die entweder mit einem Mineralputz oder auf einer pastösen Basis ausgeführt werden können. 


Zwei Handwerker tragen Streichputz auf eine gelbe Hausfassade auf, während sie auf einem Baugerüst arbeiten.

STREICHPUTZ AUFTRAGEN

Streichputz auftragen beginnt mit einem sauberen, tragfähigen Untergrund. Mit dem gleichmäßigen Auftrag entsteht eine lebendige und dekorative Struktur.

© kzenon / istockphoto.com


Welcher Putz ist diffusionsoffen und schimmelresistent?

Besonders diffusionsoffen und schimmelresistent sind Kalkputz und Lehmputz. Kalkputz kann Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben, wodurch das Raumklima verbessert und Schimmelbildung erschwert wird. Zudem wirkt Kalk aufgrund seines hohen pH-Werts von Natur aus schimmelhemmend. Lehmputz ist ebenfalls sehr diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend, eignet sich jedoch eher für trockene Innenräume, da er empfindlicher gegenüber dauerhafter Feuchtigkeit ist.


Welcher Putz für welchen Einsatz?

Einsatzbereichgeeignete PutzartenHinweise
Fassade und Außenbereich
  • Kalk-Zement-Putz
  • Zementputz
  • Silikonharzputz
  • Silikatputz
  • mineralischer Fassadenputz
  • Buntsteinputz (Sockel)
Im Außenbereich spielt vor allem der passende Fassadenputz eine entscheidende Rolle. Er schützt die Gebäudehülle vor Witterungseinflüssen und trägt maßgeblich zum Erscheinungsbild bei. Das Verputzen einer Außenwand verbindet deshalb technische Anforderungen (Witterungsschutz, Haftung, Diffusionsverhalten) mit einer ansprechenden Optik.
Innenwände und Decken
  • Gipsputz
  • Gipskalkputz
  • Kalkputz
  • leichte Kalk-Zement-Putze
  • feine Dekorputze (z. B. Roll-, Streich- oder Spachtelputze)
Das richtige Verputzen von Innenwänden ist die Grundlage für glatte, belastbare und optisch ansprechende Oberflächen. Dabei spielen Untergrund, Materialwahl und Verarbeitung eine zentrale Rolle für das spätere Ergebnis. Besondere Sorgfalt erfordert zudem das Verputzen von Decken, da hier eine gleichmäßige Schichtdicke entscheidend ist sowie Putz bei Feuchträumen.
schwierige Untergründe
  • haftbrückengeeignete Putze (z. B. kunstharzgebundene Putze oder spezielle Renovier- und Sanierputze)
  • Kalk-Zement-Putze
  • Systemputze der Hersteller
Schwierige Untergründe stellen besondere Anforderungen an Material und Verarbeitung. Das Verputzen von Rigipsplatten beispielsweise erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, um Rissbildung zu vermeiden und eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen. Auch das Verputzen von Fliesen gelingt nur mit geeigneter Haftbrücke und abgestimmtem Putzsystem zuverlässig.

Gerade bei schwierigen Untergründen, sehr glatten Wänden oder auch Arbeiten an Decken ist es sinnvoll, einen Fachbetrieb mit dem Verputzen zu beauftragen. Solche Flächen erfordern viel Erfahrung, da der Putz nur mit der richtigen Vorbereitung und dem passenden Material dauerhaft haftet. Auf glatten Untergründen müssen oft spezielle Haftbrücken oder Grundierungen verwendet werden oder Armierungsgewebe eingesetzt werden, damit später keine Risse oder Ablösungen entstehen.

WAS IST EIN ARMIERUNGSGEWEBE?
Ein Armierungsgewebe ist ein spezielles Gitter aus Glasfaser oder Kunststoff, das in den Putz eingebettet wird. Es sorgt dafür, dass Spannungen im Untergrund besser ausgeglichen werden und verhindert dadurch Risse im Putz. Besonders bei unterschiedlichen Baustoffen, an Übergängen oder auf Dämmplatten ist es wichtig für eine stabile und langlebige Putzfläche.

Auch Deckenarbeiten sind besonders anspruchsvoll, weil hier sauber, gleichmäßig und sicher gearbeitet werden muss. Ein Fachbetrieb verfügt über das nötige Wissen, die passenden Werkzeuge und die praktische Erfahrung, um ein hochwertiges und langlebiges Ergebnis zu erzielen. Dadurch lassen sich Fehler, zusätzlicher Aufwand und spätere Reparaturkosten vermeiden.



Aufbau eines Putzsystems

Es geht bei einem Putzsystem immer darum, eine sichere Haftung herzustellen, den Untergrund auszugleichen, Spannungen mit Armierung aufzunehmen und die Oberfläche mit einem passenden Oberputz und der endgültigen Beschichtung zu schützen. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Putz auf der Fassade und Innenputz liegt in der Zusammensetzung und der Widerstandsfähigkeit, da Außenputz durch mineralische Bindemittel (wie Zement) extrem wetterbeständig und wasserabweisend sein muss, während Innenputz meist auf der Basis von Gips beruht, um die Luftfeuchtigkeit im Raum optimal zu regulieren.

Aufbau Innenputz

  1. Untergrund
  2. Grundierung/Haftbrücke
  3. Unterputz
  4. ggf. Armierungsschicht mit Gewebe
  5. Oberputz
  6. Anstrich/Tapete

Aufbau Außenputz

  1. Untergrund
  2. Grundierung/Vorspritz
  3. Unterputz/Sockelputz
  4. ggf. Armierungsschicht mit Gewebe
  5. Oberputz
  6. ggf. Fassadenanstrich

Aufbau WDVS-Fassade

  1. Kleber
  2. Dämmplatten
  3. Armierungsschicht mit Gewebe
  4. Oberputz
  5. Schlussbeschichtung/Anstrich

Welcher Anstrich passt auf welchen Putz?

Entscheidend ist immer das System aus Putz und Anstrich. Der neue Anstrich muss zur Putzart und zum jeweiligen Herstellersystem passen, sonst drohen Abplatzungen und Feuchteschäden im Mauerwerk.

  • mineralische Putze (Kalk‑, Kalkzement‑, Zementputz):
    Bevorzugt mit mineralischen, diffusionsoffenen Farben wie Silikat‑ oder Kalkfarben streichen. Sie halten die Poren offen und lassen Feuchtigkeit nach außen entweichen.
  • pastöse Putze (Dispersions‑ und Silikonharzputze):
    Nur mit systemgeprüften Dispersions‑ oder Silikonharzfarben beschichten. Hier geben die Hersteller genau vor, welche Farben und Farbtöne zulässig sind.

Ein ungeeigneter Anstrich kann die Putzporen dichtmachen, Feuchtigkeit im Bauteil einschließen und so Abplatzungen oder Schimmel begünstigen. Achten Sie also immer auf Systemverträglichkeit und prüfen Sie im Zweifel die Freigabe des Herstellers.



Diese Qualitätsstufen gibt es bei Putzarbeiten

Während im Außenbereich vor allem die Struktur und Schutzeigenschaft zählen, wird innen zwischen den Stufen Q1 bis Q4 unterschieden. Die Qualitätsstufe ist dabei entscheidend für das Endergebnis. 

QualitätsstufeHinweiseoptischer Anspruch
Q1
  • Grundverspachtelung
  • rein funktional verputzt
  • Fugen und Risse gefüllt
gering (z. B. unter Fliesen)
Q2
  • Standardputz
  • glatte Übergänge
  • geeignet für Raufaser oder matte Farben
normal (z. B. fürs Streichen)
Q3
  • gehobene Optik
  • breiter ausgespachtelt
  • fein geschliffen
hoch (z. B. für feine Tapeten)
Q4
  • Premiumputz
  • vollflächiger Überzug
  • spiegelglatt, auch bei Streiflicht
sehr hoch (für Glanz- & Designanstriche)

Putzschäden erkennen

Während feine Haarrisse oft nur optisch stören, deuten Abplatzungen und großflächiges Abbröckeln meist auf eindringende Feuchtigkeit hin. Ein Fachbetrieb sollte hier klären, ob Frostschäden oder eine mangelnde Haftung zum Untergrund die Ursache sind. Auch bei Ausblühungen, also weißen Salzschleiern an der Wand, ist bei der Sanierung Expertenwissen gefragt. Besondere Vorsicht gilt bei Schimmelbefall. Da dieser oft tief in die Putzschichten eindringt, reicht oberflächliches Abwischen selten aus. Ein Fachhandwerker kann den betroffenen Putz fachgerecht entfernen und durch schimmelhemmende Materialien wie Kalkputz ersetzen. Auch bei tiefen Setzungsrissen ist der Profi unverzichtbar, da diese mit Armierungsgewebe stabilisiert werden müssen, um ein erneutes Aufreißen der Fassade oder Innenwand dauerhaft zu verhindern.

Ursachen und Maßnahmen bei Putzschäden

SchadensbildUrsacheempfohlene Maßnahme
Haarrisse
  • Schwindspannungen
  • zu schnelle Trocknung
  • dünne/harte Schicht
  • beobachten
  • ggf. fein verspachteln
  • Ursache prüfen
Netzrisse
  • unpassende Materialkombination
  • zu fester Oberputz
  • Fehlverarbeitung
  • Oberputz/Beschichtung erneuern
  • System prüfen
breite/durchgehende Risse
  • Bewegungen im Baukörper
  • fehlende Armierung
  • Setzungen
  • Fachbetrieb notwendig
  • ggf. mit Armierungsgewebe sanieren
  • bei tragenden Bauteilen Statiker hinzuziehen
hohl klingender Putz
  • schlechte Haftung
  • fehlende Vorspritzung/Haftbrücke
  • verschmutzter Untergrund
  • lose Bereiche entfernen
  • Untergrund vorbereiten und neu verputzen
Ausblühungen/Feuchteflecken
  • Feuchte- und Salztransport aus dem Mauerwerk
  • mangelhafte Abdichtung
  • Feuchteursache beheben
  • geschädigten Putz entfernen
  • ggf. Sanierputz
Schimmelbefall innen
  • dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit
  • Wärmebrücken
  • dichte Oberflächen
  • Ursache klären
  • Fachbetrieb meist notwendig
  • befallenen Putz entfernen
  • schimmelhemmende Systeme einsetzen

Was kostet Verputzen?

Die Kosten fürs Verputzen liegen je nach Ausführung meist zwischen 15 und 50 Euro pro Quadratmeter, bei höheren Ansprüchen an die Oberfläche auch bei bis zu 80 Euro pro Quadratmeter. Entscheidend sind vor allem

  • der Zustand des Untergrunds,
  • notwendige Vorarbeiten und
  • die gewünschte Oberflächenqualität.

Die Kosten für das Verputzen von Wänden hängen dabei stark davon ab, ob es um Innen- oder Außenflächen geht. Wer die Preise realistisch einschätzen will, sollte daher beide Bereiche klar getrennt betrachten. Im Innenbereich sind die Kosten für das Verputzen einer Wand meist günstiger, weil hier kein Gerüst notwendig ist und witterungsunabhängig gearbeitet werden kann. Im Außenbereich fallen die Preise in der Regel höher aus. Für Fassadenputz sollten Sie mit 30 bis 80 Euro pro Quadratmeter rechnen. Hinzu kommen bei den Kosten für das Verputzen eines Hauses die Preise für Gerüst und Absicherung. Wird zusätzlich gedämmt, steigen die Preise noch mal deutlich, da dann mehrere Arbeitsschritte und ein aufwendigerer Aufbau erforderlich sind.


Warum Sie für Verputzarbeiten einen Fachbetrieb beauftragen sollten

Wer Verputzarbeiten plant, kann vieles selbst übernehmen, gerade kleinere Ausbesserungen im Innenbereich sind für geübte Heimwerker oft machbar. Trotzdem hat die Eigenleistung klare Grenzen. Saubere, gleichmäßige Flächen erfordern

  • Erfahrung,
  • das richtige Material und
  • ein gutes Gefühl für Untergrund, Schichtstärke und Trocknungszeiten.

Denn schon kleine Fehler bei der Putzschicht können später zu Rissen, Haftungsproblemen oder sichtbaren Unebenheiten führen. Ein Fachbetrieb bietet hier vor allem mehr Sicherheit. Profis können den Zustand des Untergrunds richtig einschätzen, das passende Putzsystem auswählen und die Arbeiten fachgerecht ausführen. Das ist besonders bei größeren Flächen, hohen optischen Ansprüchen oder im Außenbereich wichtig, wo der Putz zusätzlich vor Feuchtigkeit und Witterung schützen muss. Außerdem sind die Kosten mit einem detaillierten Angebot besser kalkulierbar als bei Eigenleistung, bei der Materialfehler oder Nachbesserungen schnell zusätzliche Kosten verursachen können. Wer einen Fachbetrieb beauftragt, profitiert zudem von der gesetzlichen Gewährleistung, sodass festgestellte Mängel vom Unternehmen nachgebessert werden müssen.

HINWEIS:
Um eine genaue Kostenschätzung zu erhalten, sollten Sie Angebote von verschiedenen Handwerkern einholen und die Leistungen genau vergleichen. So können Sie sicherstellen, dass alle notwendigen Kosten in Ihre Kalkulation einbezogen werden.


Quellen

[1] „Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten“. Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-zur-gesundheitlichen-bewertung-von. Zugegriffen 20. April 2026.

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