Malerarbeiten gehören zu den häufigsten Handwerksleistungen im Eigenheim, ganz gleich, ob es sich um einen frischen Anstrich im Wohnzimmer, eine neue Fassadengestaltung oder die Renovierung nach dem Einzug handelt. Ein professioneller Maler sorgt nicht nur für ein gleichmäßiges und sauberes Ergebnis, sondern spart Ihnen auch Zeit und vermeidet kostspielige Fehler. Die Kosten für einen Quadratmeter Malerarbeit variieren jedoch stark und hängen von zahlreichen Faktoren ab, wobei der Umfang der Arbeiten, die Raumhöhe bis hin zur Qualität der verwendeten Materialien eine ausschlaggebende Rolle spielen. Ein Kostenvergleich zwischen verschiedenen Betrieben hilft Ihnen, einen qualifizierten Malerbetrieb zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
- Malerarbeiten Kosten im Überblick (2025/2026)
- Wie viel kostet ein Maler pro Quadratmeter?
- Wie setzen sich die Preise für Malerarbeiten zusammen?
- Wie hoch sind die Malerkosten pro qm?
- Wie kann ich die Malerkosten berechnen?
- Kostenbeispiel Innenraum 50 Quadratmeter streichen und eine Wandseite tapzieren
- Kostenbeispiel Fassade streichen (120 Quadratmeter)
- Kostenbeispiel Fassade verputzen (100 Quadratmeter Fläche)
- 5 Dinge, die Sie beachten sollten
- Fazit
- Malerarbeiten Kosten: Häufig gestellte Fragen
- Quelle
Alles auf einen Blick:
- Die durchschnittlichen Preise für Malerarbeiten setzen sich aus Arbeitslohn und Materialkosten zusammen. Sie werden entweder nach Stunden oder nach Quadratmetern berechnet.
- Um den besten Maler für Ihre Wohnung oder Fassade zu finden, sollten Sie unverbindliche Kostenvoranschläge von mehreren Betrieben einholen und vergleichen.
- Berechnen Sie zunächst die zu bearbeitende Fläche, denn diese dient meist als Grundlage für die Kostenberechnung und ermöglicht Ihnen eine bessere Einschätzung der Gesamtkosten.
- Malerkosten können teilweise von der Steuer abgesetzt werden. Allerdings gilt dies nur für die reine Arbeitsleistung, nicht für das verwendete Material.
- Wenn Sie das Material selbst besorgen, sparen Sie meist wenig bis gar nichts. Handwerksbetriebe profitieren von Großhandelspreisen und erhalten oft bessere Konditionen als Privatkunden.
Malerarbeiten Kosten im Überblick (2025/2026)
| Art der Malerarbeiten | Kosten pro Quadratmeter |
| Streichen der Fassade | 20 bis 60 Euro |
| Streichen der Wohnung (Innenwände) | 10 bis 25 Euro |
| Tapezieren der Wand | 5 bis 35 Euro |
| Tapezieren der Deckenflächen | 7 bis 18 Euro |
| Streichen der Deckenfläche | 5 bis 12 Euro |
| Putzarbeiten an der Fassade | 30 bis 80 Euro |
| Putzarbeiten an Innenwänden | 15 bis 50 Euro |
| Putzarbeiten an der Decke | 20 bis 60 Euro |
| Lackieren von Türen, Fenster, Heizkörpern etc. | 40 bis 150 Euro pro Objekt |
| Tapete entfernen | 8 bis 20 Euro |
| Abdeckarbeit und -material (Vlies, Folie, Malerklebeband) | 0,80 bis 3 Euro |
| Anfahrtskosten | pauschal |
Wie viel kostet ein Maler pro Quadratmeter?
Die Kosten für einen professionellen Maler hängen von verschiedenen Faktoren ab. Streicharbeiten im Innenbereich liegen in der Regel zwischen 10 und 25 Euro pro Quadratmeter, während im Außenbereich die Kosten auf bis zu 50 Euro pro Quadratmeter und höher steigen können. Wird für das Streichen einer Fassade in Gerüst benötigt, wird dies ebenfalls entsprechend berechnet. Wichtig ist, dass sämtliche Kostenposten im Angebot des Malerbetriebs nachvollziehbar und transparent aufgelistet sind. Wenn Sie noch unsicher sind, welche Bereiche in Ihrer Wohnung gestrichen werden sollen, oder sich einen besseren Überblick verschaffen möchten, können Sie eine Besichtigung vor Ort vereinbaren. So kann der Betrieb die Gegebenheiten prüfen, Sie beraten und die Kosten genau ermitteln und Sie wissen bereits im Vorfeld, mit welchen Ausgaben Sie für Ihr Vorhaben rechnen müssen.
Wie setzen sich die Preise für Malerarbeiten zusammen?
- Arbeitslohn für die Maler
- Materialkosten
- Arbeitsaufwand
- Anfahrtskosten
- zusätzliche Faktoren (Region, Material, Vorbereitung, Gerüst etc.)
Arbeitslohn für die Maler
Je nach Größe der Fläche und dem Aufwand der Malerarbeiten kann es vorkommen, dass nicht nur ein Maler den Auftrag ausführt, sondern dass der Betrieb mehrere Mitarbeiter bereitstellt. Hierdurch erhöhen sich zwar die Kosten, aber auch die Arbeitsgeschwindigkeit. Pro Stunde werden mehr Quadratmeter gestrichen, was die höheren Lohnkosten teilweise wieder ausgleicht. Es ist wichtig, schon bei der Einholung des individuellen Angebots den Umfang so genau wie möglich anzugeben. Damit kann sich der Betrieb einen guten Überblick verschaffen und die Malerarbeiten sowie die damit verbundenen Preise realistisch kalkulieren.
Materialkosten
Für das Streichen der Wände benötigen Maler zahlreiche Utensilien. Hierzu gehören unter anderem Farben, Grundierungen, Pinsel, Rollen und Abdeckmaterialien, um Fenster, Türen und Böden zu schützen. Beim Innenanstrich, insbesondere von Decken, müssen Fußböden und Möbel entsprechend abgedeckt werden, während bei Malerarbeiten im Außenbereich Kosten für das Auf- und Abbauen eines Gerüsts hinzukommen kann. Die benötigten Materialien fließen ebenfalls in die Kalkulation ein, sodass es wichtig ist, möglichst genaue Angaben zum Umfang der Arbeiten zu machen. Ansonsten kann es später zu unerwarteten Mehrkosten kommen.
Arbeitsaufwand
Ein professioneller Maler übernimmt unterschiedliche Aufgaben. Neben klassischen Streich- und Verputzarbeiten zählen auch spezielle Leistungen wie das Lackieren von Türen, Fensterrahmen oder Heizkörpern dazu. Je nach Art und Umfang der Arbeiten variieren die Kosten deutlich. Besonders vorbereitende Maßnahmen wirken sich spürbar auf den Endpreis aus. Dazu gehören etwa das Ausbessern von Wänden, das Entfernen von alten Tapeten, das Spachteln von Unebenheiten oder das Auftragen einer Grundierung. Auch der Einsatz spezieller Tapeten, hochwertiger Farben oder besondere Arten von Fassadenputz erhöht die Kosten, da diese Materialien mehr Zeit und handwerkliche Sorgfalt bei der Verarbeitung erfordern.
Anfahrtskosten
Der Betrieb kann neben den Kosten für neue Farbe und Arbeitsleistung auch welche für den Hin- und Rückweg zu Ihrer Wohnung berechnen. Dies ist vor allem bei großen Entfernungen der Fall. Oft wird das Anfahrtsproblem auch mit einer Pauschale gehandhabt. Das hat den Vorteil, dass Sie mit einem Fixpreis rechnen können.
Zusätzliche Faktoren
Neben Arbeitslohn, Material und Anfahrt können weitere Faktoren die Gesamtkosten beeinflussen. Die Region spielt dabei eine wichtige Rolle, denn in Ballungsräumen und Großstädten liegen die Stundensätze der Maler oft höher als in ländlichen Gebieten. Auch die Qualität der verwendeten Materialien wirkt sich auf den Preis aus. Hochwertige Markenfarben mit besserer Deckkraft und Haltbarkeit sind teurer als Standardprodukte, können aber langfristig wirtschaftlicher sein. Der Zustand des Untergrunds ist ein weiterer Kostenfaktor. Müssen Wände vor dem Streichen erst gespachtelt, geschliffen, grundiert oder Außenputz ausgebessert werden, erhöht dies den Arbeitsaufwand entsprechend. Auch die Höhe der Räume oder der Fassade spielt eine Rolle, denn beim Streichen und Tapezieren von Decken über 3 Metern benötigen Maler zusätzliche Ausrüstung wie Gerüste oder Arbeitsbühnen, was die Kosten steigert.
Wie hoch sind die Malerkosten pro qm?
| Malerleistung | Kosten pro Quadratmeter |
| Kosten für Fassade streichen | 20 bis 60 Euro pro Quadratmeter |
| Kosten für Innenwand streichen | 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter |
| Kosten für Verputzen | 15 bis 80 Euro pro Quadratmeter |
| Kosten für Tapezieren | 5 bis 35 Euro pro Quadratmeter |
Welche Faktoren beeinflussen die Malerkosten?
Der Quadratmeterpreis ist abhängig davon, was gestrichen wird. Innenwände, Fassaden oder Decken und welcher Mehraufwand zum Beispiel durch bestimmte Techniken zum Tragen kommt. Malerarbeiten im Außenbereich können dabei oft höher ausfallen. Die Kosten für das Streichen einer Fassade mit hochwertiger Farbe können dabei je nach Aufwand zwischen 15 bis 50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Innenwände kosten zwischen 10 und 35 Euro pro Quadratmeter, während das Streichen einer Decke 5 bis 12 Euro pro Quadratmeter beträgt.
Malerkosten: Wie viel kostet eine Stunde?
Maler berechnen in der Regel einen Stundensatz zwischen 50 und 80 Euro.Der Preis hängt unter anderem vom Aufwand ab und kann auch von Region zu Region unterschiedlich hoch ausfallen. So fallen die Kosten in der Stadt oft höher aus als in ländlichen Gebieten. Langjährige Erfahrung und Expertise bei besonderen Techniken zahlen Sie bei professionellen Malerarbeiten natürlich immer mit.
Wie berechnen sich die Kosten für Wandfarbe und Streichwerkzeug?
Für die Berechnung der Kosten für Wand und Streichwerkzeuge sowie weiterer Utensilien wie spezielle Farbe gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder rechnen Maler eine Pauschale als Durchschnittspreis ab oder sie legen den Realpreis zugrunde. Letzteres geschieht jedoch eher selten, da Maler in der Regel einen günstigeren Einkaufspreis erhalten, der nur zum Teil auch vergünstigt an die Endkunden weitergegeben wird. Wenn Sie die Kosten senken möchten, steht es Ihnen selbstverständlich frei, die Tapeten und Farben selbst zu kaufen. Besprechen Sie jedoch vorher mit dem Maler, welche Farben und Tapeten für den von Ihnen vorgesehenen Zweck am besten geeignet sind. Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl auf Qualität setzen. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Maler bietet den Vorteil, dass hochwertige Profi-Materialien zum Einsatz kommen statt handelsüblicher Produkte aus dem Baumarkt. Als Fachbetrieb erhält der Handwerker diese zudem zu besseren Konditionen, sodass Sie als Endkunde von einem hochwertigen Ergebnis bei gleichzeitig wirtschaftlichem Preis profitieren. Das wirkt sich insgesamt besonders auf die Langlebigkeit und das Arbeitsergebnis aus, da höherpreisige Materialien sich leichter auftragen lassen und ein besseres Endergebnis liefern.
Wie kann ich die Malerkosten berechnen?
Um bereits vor der Beauftragung eine realistische Einschätzung der anfallenden Kosten zu erhalten, können Sie selbst eine grobe Berechnung durchführen. Dabei geht es vor allem darum, den Umfang der Arbeiten, die benötigte Materialmenge und den voraussichtlichen Arbeitsaufwand abzuschätzen. Grundlage der Kalkulation ist in den meisten Fällen die Quadratmeterzahl der zu bearbeitenden Fläche, da Malerarbeiten üblicherweise nach Quadratmetern oder auf Basis dieser Flächenberechnung angeboten werden. Zunächst ermitteln Sie die Größe der Wände, Decken oder Fassaden, die gestrichen oder anderweitig bearbeitet werden sollen. Anschließend können Sie die Fläche mit den üblichen Quadratmeterpreisen für die jeweilige Leistung multiplizieren.
Berechnung der kompletten Wandfläche
Die Malerkosten werden üblicherweise nach Quadratmeterpreis berechnet. Zur Ermittlung der Fläche multiplizieren Sie Länge und Höhe der Wand. Ist die Wand also 2,5 Meter hoch und 5,50 Meter lang, ergibt sich eine Gesamtfläche von 13,75 Quadratmetern. Gemessen an einem Quadratmeterpreis von 25 Euro bedeutet dies Kosten in Höhe von rund 344 Euro. Sind Fenster oder Türen vorhanden, sollten Sie das mit angeben. Die zu streichende Wandfläche ist dann zwar geringer, der Arbeitsaufwand aber eventuell höher.
Berechnung der zu streichenden Fläche
Möchten Sie nicht die gesamte Wand im Innenbereich, sondern lediglich einen kleinen Teil streichen lassen, fällt die Berechnung etwas anders aus. Sie legen in diesem Fall nicht die komplette Wandfläche zugrunde, sondern ermitteln lediglich die Maße der Teilfläche, die gemalert werden soll. Danach berechnen Sie wieder mit der Formel Länge x Höhe den Flächeninhalt. Handelt es sich um besonderes Dekoelement wie einen Kreis oder einen Stern, dann ziehen Sie am besten gedanklich einen Rand um das Muster und berechnen das Viereck. Trotzdem müssen Sie in einem solchen Fall damit rechnen, dass das nicht ganz hinkommt, da das gewünschte Design an der Wandfläche eventuell einen Mehraufwand bedeutet.
Kostenbeispiel Innenraum 50 Quadratmeter streichen und eine Wandseite tapzieren
| Leistungsbereich | Kosten pro Quadratmeter | Gesamtkosten |
| Abdeckmaterial und Abdeckarbeiten | 0,8 bis 3 Euro | 40 bis 150 Euro |
| alte Tapete entfernen | 6 bis 20 Euro | 60 bis 200 Euro |
| Grundierung | 5 bis 18 Euro | 250 bis 900 Euro |
| Wand tapezieren | 5 bis 15 Euro | 50 bis 150 Euro |
| Innenwände streichen | 7 bis 24 Euro | 350 bis 1.200 Euro |
| Gesamtkosten | 750 bis 2.600 Euro |
Kostenbeispiel Fassade streichen (120 Quadratmeter)
| Leistungsbereich | Kosten pro Quadratmeter | Gesamtkosten |
| Fassadenanstrich inklusive Farbe | 20 bis 40 Euro | 2.400 bis 4.800 Euro |
| Grundierung der Fassade | 5 bis 10 Euro | 600 bis 1.200 Euro |
| Gerüstmiete sowie Auf- und Abbau | pauschal | 500 bis 1.500 Euro |
| Abdeckmaterial und Abdeckarbeiten | 0,8 bis 3 Euro | 100 bis 360 Euro |
| Gesamtkosten | 2.900 bis 7.860 Euro |
Kostenbeispiel Fassade verputzen (100 Quadratmeter Fläche)
| Leistungsbereich | Kosten pro Quadratmeter | Gesamtkosten |
| Unterputz inklusive Armierung | 20 bis 35 Euro | 2.000 bis 3.500 Euro |
| Oberputz wetterfest hochwertig | 25 bis 45 Euro | 2.500 bis 4.500 Euro |
| Grundierung und Putzgrund | 3 bis 6 Euro | 300 bis 600 Euro |
| Gerüstmiete sowie Auf- und Abbau | pauschal | 500 bis 1.500 Euro |
| Abdeckmaterial und Schutzmaßnahmen | 1 bis 3 Euro | 100 bis 300 Euro |
| Gesamtkosten | 5.400 bis 10.400 Euro |
5 Dinge, die Sie beachten sollten
- Vergleichen Sie verschiedene Malerbetriebe in Ihrer Gegend, indem Sie sich unverbindliche Angebote erstellen lassen. So erkennen Sie Preisunterschiede und Leistungsspektren und können den besten Anbieter für Ihr Projekt auswählen.
- Überlegen Sie, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen können. Kleine und einfache Aufgaben lassen sich oft eigenständig erledigen, während größere Projekte oder der Außenanstrich besser einem Profi überlassen werden, um ein gleichmäßiges und haltbares Ergebnis zu erzielen.
- Investieren Sie in hochwertige Wandmaterialien, da diese nicht nur langlebiger sind, sondern auch das Raumklima positiv beeinflussen. Achten Sie auf geprüfte Qualität und die Eignung für den jeweiligen Einsatzbereich.
- Planen Sie ausreichend Zeit für Vorbereitung und Trocknung ein, insbesondere bei mehrschichtigen Anstrichen oder bei Arbeiten im Außenbereich.
- Berücksichtigen Sie zusätzliche Kostenpunkte wie Abdeckmaterial, Gerüstaufbau, Anfahrtskosten oder notwendige Vorarbeiten wie das Ausbessern von Rissen oder Unebenheiten. Ein transparenter Kostenplan schützt vor Überraschungen.
Fazit
Die Kosten für einen Maler setzen sich aus Arbeitslohn, Materialkosten und gegebenenfalls Fahrtkosten zusammen. Abgerechnet wird entweder nach Stundenlohn oder nach Quadratmetern. Um ein Angebot zu erhalten, das auch wirklich auf Sie zugeschnitten ist, sollten Sie dem Maler vorher so viele Infos wie möglich zukommen lassen. Nur, wenn diese sich einen exakten Überblick über das Vorhaben verschaffen können, wird das Angebot alle notwendigen Posten enthalten. Andernfalls kann es passieren, dass Sie letztendlich deutlich mehr zahlen müssen, als zunächst veranschlagt wurde.
Malerarbeiten Kosten: Häufig gestellte Fragen
Wie wirken sich unterschiedliche Untergründe auf die Kosten aus?
Der Zustand des Untergrunds hat einen erheblichen Einfluss auf die Kosten. Glatte, neue und saubere Wände lassen sich schnell und unkompliziert streichen, was die Arbeitszeit reduziert. Alte oder beschädigte Flächen mit Rissen, losen Putzstellen, Feuchtigkeitsschäden oder starken Verschmutzungen erfordern dagegen umfangreiche Vorarbeiten wie Spachteln, Schleifen, Grundieren oder Reinigen. Diese zusätzlichen Arbeitsschritte erhöhen den Zeitaufwand und damit die Gesamtkosten deutlich. Auch stark saugende oder unebene Untergründe benötigen oft mehrere Anstriche oder spezielle Grundierungen, was sich ebenfalls im Preis niederschlägt.
Wie kann ich Kosten bei Malerarbeiten sparen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen?
Eine der effektivsten Sparmöglichkeiten ist die Übernahme von Vorarbeiten in Eigenleistung. Dazu gehören das Entfernen von Putz oder Tapeten, das Reinigen der Wände, das Abdecken von Böden, Möbeln und Fenstern sowie das Freiräumen der Räume. Diese Arbeiten sind zeitaufwendig, aber technisch nicht anspruchsvoll und können die Arbeitszeit des Malers erheblich reduzieren. Nehmen Sie zudem die Möglichkeit war, die Handwerkerleistung steurlich geltend zu machen. Auch bei den Materialkosten lässt sich sparen, indem Sie Farben und Zubehör selbst besorgen. Achten Sie dabei jedoch auf hochwertige Produkte und stimmen Sie die Materialwahl mit dem Maler ab, damit die Qualität des Endergebnisses nicht leidet.
Welche Vorteile hat es, einen Maler zu beauftragen?
Zwar fallen Kosten für die Arbeitsleistung an, jedoch profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen, die den Preis rechtfertigen. Ein professioneller Maler verfügt etwa über langjährige Erfahrung und Fachwissen, was zu einem gleichmäßigen, sauberen und langlebigen Ergebnis führt. Er kennt die richtigen Techniken, weiß, welche Farben und Grundierungen für welchen Untergrund geeignet sind und erkennt potenzielle Probleme wie Feuchtigkeitsschäden frühzeitig. Professionelle Betriebe arbeiten zudem versichert, sodass Sie bei eventuellen Schäden abgesichert sind.
Quelle
[1] Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg. „STEUERTIPPS ZU HANDWERKERLEISTUNGEN“. Brandenburg.de, finanzamt.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Brosch%C3%BCre%20haushaltsnahe%20Dienstleistungen%2003-2024_web.pdf. Zugegriffen 30. Dezember 2025.